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Die östlichen Inseln

  

Eine Reise zu den Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote lohnt sich aus vielerlei Gründen. Fuerteventura ist bekannt für endlose goldene Strände und perfekte Bedingungen zum Surfen, Wind- und Kitesurfen. Die unberührte Natur und die entspannte Atmosphäre machen sie zum Paradies für Strand- und Naturliebhaber gleichermaßen.

Gran Canaria beeindruckt mit seiner Vielfalt – von atemberaubenden Sanddünen in Maspalomas bis zu grünen Tälern im Landesinneren. Die Insel bietet eine reiche Kulturgeschichte, die in den charmanten Dörfern und historischen Stätten sichtbar ist. Die unterschiedlichen Landschaften, von Bergen bis hin zu Stränden, machen sie zu einem perfekten Ziel für Abenteurer.

Lanzarote fasziniert durch seine vulkanische Landschaft, die fast wie eine Mondlandschaft wirkt. Der Timanfaya-Nationalpark ist ein Höhepunkt und zeigt die eindrucksvollen vulkanischen Formationen. Die Kunst des berühmten Künstlers César Manrique prägt die Insel und fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein.

Die Kombination aus einzigartiger Natur, Wassersportmöglichkeiten, kulturellem Reichtum und spektakulären Landschaften machen diese drei Kanarischen Inseln zu einem lohnenswerten Reiseziel für jeden, der Abwechslung, Entspannung und Entdeckungen sucht.

Eure Reise im Detail

1. Tag: Ankunft Gran Canaria

Gran Canaria ist mit einer Fläche von 1.560,1 km² die drittgrößte Insel des Archipels. Auf dieser Insel wohnen ca. 855.000 Einwohner. Die Inselhauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Die Insel ist eines der wichtigsten Reiseziele in Spanien mit jährlich fast fünf Millionen Touristen. Seit 2005 wurde ein großer Teil der Insel und des angrenzenden Meeres von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Gran Canaria liegt 210 Kilometer westlich vor der Küste Südmarokkos, zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Geografisch gesehen gehört die Insel zu Afrika. Die Insel ist, wie alle anderen Inseln der Kanaren, vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung ist der 1.956 Meter hohe Morro de la Agujereada, das Wahrzeichen Gran Canarias ist aber der 1.813 Meter hohe Roque Nublo. Obwohl der letzte Vulkanausbruch auf der Insel etwa 2.000 Jahre zurückliegt, sind die Vulkane im Norden Gran Canarias weiterhin aktiv. Wegen ihrer klimatischen und geografischen Vielfalt, ihrer reichen Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent“ beschrieben. Gran Canaria zeichnet sich durch seine starken Kontraste aus. Am selben Tag kann man wunderbare Strände genießen, die von Dünenfeldern umgeben sind oder zu Gipfeln aufsteigen, die mit kanarischen Kiefernwäldern bedeckt sind, deren Grün sich von dem dunklen vulkanischen Untergrund abhebt. Unterwegs trifft man auf tiefe Schluchten, Täler, imposante Vulkanfelsen und -krater sowie beeindruckende Steilküsten. Wie die übrigen Kanarischen Inseln ist Gran Canaria mit einem beneidenswerten Klima gesegnet. Sie liegt im Einflussbereich der Passatwinde, die an den Bergen zum Aufsteigen gezwungen werden und an deren Nordhängen für ergiebige Niederschläge sorgen. Die Insel ist daher klimatisch zweigeteilt – in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. Dieses milde Klima lädt ein, die reiche Natur und die Vielfalt der Landschaften, die reizvollen Städte am Meer und im Landesinneren, ihre Traditionen, Kultur und Geschichte intensiv zu erleben.

Je nach Ankunftszeit, Möglichkeit für erste Besichtigungen.

2. Tag: Besichtigung der Hauptstadt der Insel Las Palmas de Gran Canaria

Heute entdeck Ihr die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria: Sie ist die bevölkerungsreichste Stadt der Kanaren. Die 1478 gegründete Stadt verfügt über einen der wichtigsten Häfen Spaniens, den Puerto de la Luz, auch Puerto de Las Palmas genannt. Die Stadt ist eines der wichtigsten touristischen Ziele Spaniens.

Auf einem Spaziergang durch die Stadt seht Ihr die beeindruckende Kathedrale Santa Ana, die die älteste der Insel ist und über Jahrhunderte in verschiedenen Stilen erbaut wurde. Beeindruckend ihre Fassade aus Vulkangestein, der Kreuzgang mit einer Holzkassettendecke und die Säulen im Inneren der Kirche, die an versteinerte Palmen erinnern. Sie steht im Gründungsviertel der Stadt La Vegueta. Hier findet man auch das Museum Casa de Colón, das den verschiedenen Entdeckungsfahrten Kolumbus geweiht ist. Nicht weit entfernt liegt die Markthalle, die man unbedingt aufsuchen sollte – ihr reiches Obstangebot an tropischen Früchten wird Euch beeindrucken. Es handelt sich hierbei um die älteste Markthalle der Kanaren. Ein weiteres historisches Stadtviertel ist das sogenannte Barrio de Triana. Hier trifft man auf prächtige bunte Paläste und Häuser, die der Stadt einen malerischen Touch verleihen. In diesem Stadtviertel befindet sich auch die Burg Castillo de Mata, die gegen Piratenangriffe gebaut wurde. In der Parkanlage San Telmo steht die kleine Einsiedelei der Seeleute, von derem Dach Schiffe herabhängen. Auch die Burganlage Castillo de la Luz aus dem 15. Jh. ist eine Besichtigung wert. Sie ist ein wichtiges Beispiel der Verteidigungsarchitektur des Hafens, der für die spanische Flotte bei ihrer Rückkehr aus Amerika mit ihren wertvollen Ladungen ein obligatorischer Zwischenstopp war. Sie wurde stetig erweitert und ihre Verteidigungsfunktion blieb bis ins 19. Jh. bestehen. Auch solltet Ihr einen Blick auf den modernen Konzertsaal Alfredo Kraus werfen, der 1997 eingeweiht und nach dem großen Tenor und Lehrer der kanarischen Musik benannt wurde. Der Botanische Garten Viera y Clavijo, in dem die verschiedenen Ökosysteme der Kanarischen Inseln durch ihre Pflanzen dargestellt sind, ist einen Besuch wert.

3. Tag: Cenobio de Valerón – Parque Arqueológico Cueva Pintada – Agaete – Arucas

Der heutige Tag führt Euch in den Nordwesten der Insel. Euer erster Stopp heute ist Cenobio de Valerón – eine der bedeutendsten archäologischen Stätten auf Gran Canaria: es handelt sich hierbei um die Wand eines alten Vulkankegels, in dem die alten Ureinwohnern der Insel mehr als 300 Hohlräume angelegt haben, um überschüssiges Getreide zu lagern. Dieser „kuriose“ Getreidespeicher wurde von den Inselbewohnern bis zur Eroberung der Insel durch die Europäer im 15. Jh. benützt.

Weiter geht es zum archäologischen Park Cueva Pintada: Ihr besichtigt die alte Eingeborenensiedlung, zu der Ihr über einen Steg gelangt, bevor Ihr die Höhle mit ihren berühmten Höhlenmalereien betretet. Sie gilt als die „Sixtinische Kapelle“ der Ureinwohner der Insel. Es handelt sich um eine Höhle aus vulkanischem Material, deren Wände mit geometrischen Motiven verziert sind.

Nun steht die Besichtigung des charmanten Fischerdorfes Agaete auf dem Programm, das sicherlich einer der schönsten Orte im Nordwesten Gran Canarias ist. Zum Atlantik hin geöffnet bietet er dem Besucher einen wunderschönen landschaftlichen Kontrast zwischen Meer und grünen Tälern. Lasst Euch verzaubern von der malerischen Altstadt mit ihren weissen Häusern. Besuch einer Kaffeplantage.

Dann geht es weiter nach in die Kleinstadt Arucas. Schlendert durch die malerische Altstadt, die von der neugotischen Kirche San Juan Bautista dominiert wird. Sie wird – wegen ihrer Grösse – oft als „Kathedrale“ bezeichnet. Die Altstadt Arucas zeichnet sich durch wunderschöne Gebäude aus, die aus dem 19. Jh. stammten, als Arucas wegen des Zuckerhandels zu Wohlstand gekommen war. Nicht verpassen darf man den Besuch der ältesten Rumfabrik Europas „Ron Arehucas“, wo Ihr in die Geheimnisse der Rumherstellung eintauchen werdet. Am Ende der Besichtigung darf natürlich eine kleine Verkostung nicht fehlen.

4. Tag: Teror – Tejeda – Puerto de Mogán – Dünen von Maspalomas

Der heutige Tag führt Euch in Richtung Süden. Euer erster Stopp wird das malerische Dorf Teror sein. Teror gilt als eines der schönsten Dörfer der Insel. Schlendert durch die Stadt mit ihren bunten Fassaden und typischen Holzbalkonen. Seit mehr als fünf Jahrhunderten ist Teror der Wallfahrtsort und ein Symbol für die Inselbewohner, denn in der Gemeinde befindet sich die Basilika der Virgen del Pino, der Schutzpatronin der Diözese der Kanarischen Inseln.

Weiter geht es nach Tejeda. Tejeda ist ein malerisches Dorf, das auf 1.050 m liegt und von Kiefernwälder umgeben wird. Ihr besucht die Kirche Nuestra Señora del Socorro, die sich im Zentrum des Dorfes befindet. Ganz in der Nähe von Tejeda liegt eines der Wahrzeichen der Insel, der Felsen Roque Nublo, ein riesiger Basaltfelsen in Form eines über 70 m hohen Monolithen, der durch vulkanische Aktivität und Erosion entstanden ist. Daneben befindet sich ein weiterer grosser Monolith, der wegen seiner Ähnlichkeit mit einem betenden Mönch „El Fraile“ (Der Mönch) genannt wird.

Nun geht es weiter nach Mogán, dessen Hafen ein ganz besonderes Highlight ist. Rund um den Strand von Mogán findet Ihr eine lebhafte Promenade voller Bars, Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Euer Weg führt Euch weiter in Richtung des kleinen malerischen Fischerhafens, der das „Venedig der Kanarischen Inseln“ genannt wird, wo Ihr auf ein Labyrinth aus Kanälen, Bougainvillea-Blüten, Passagen und bunten Häusern stossen werdet, in denen es ein wahres Vergnügen ist, sich zu verirren.

Maspalomas wird Euer letzter Stopp des heutigen Tages sein.  Ihr seht den Leuchtturm von Maspalomas, der in der 2. Hälfte des 19. Jh. erbaut wurde, als der Ort unbewohnt und vom Rest der Insel abgeschnitten war. Seine Aufgabe war es, den Schiffen auf der Route zwischen Europa und Amerika als Wegweiser zu dienen. Heute steht der Leuchtturm am Anfang einer belebten Promenade, einer Flaniermeile mit vielen Geschäften, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Nur wenige Meter von dieser Promenade entfernt beginnt das Naturschutzgebiet der Dünen von Maspalomas – ein riesiges Naturschutzgebiet von außergewöhnlichem Wert, dessen unendliche Dünenfelder durch den Wind geformt werden und ständig ihre Form verändern.

5. Tag: Fähre nach Fuerteventura - Puerto del Rosario

Heute beginnt Ihr mit dem Inselhopping und setzt mit der Fähre nach Fuerteventura über.

Fuerteventura liegt 97 km vor der Nordwestküste des afrikanischen Kontinents. Am 26. Mai 2009 wurde es in seiner Gesamtheit von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Die Hauptstadt der Insel ist Puerto del Rosario. Die Insel hat ca. 120.000 Einwohner und ist mit einer Fläche von 1659,74 km² die zweitgrößte der Kanarischen Inseln. Aus geologischer Sicht ist sie die älteste Insel des Archipels. Sie ist auch eine der trockensten Inseln der Kanaren. Die Niederschläge sind spärlich und liegen fast überall auf der Insel unter 200 mm, in einigen Küstengebieten sogar, vor allem im Süden, unter 100 mm. Fuerteventura zeichnet sich vor allem durch seine herrlichen weißen Sandstrände aus.

Die Hauptstadt Puerto del Rosario befindet sich im nördlichen Teil der Insel. Ursprünglich war Puerto del Rosario unter dem Namen Puerto de Cabras bekannt (Hafen der Ziegen), da in der Vergangenheit viele Ziegenherden an der Küste weideten. Erst 1956 wurde die Stadt in Puerto del Rosario umbenannt, zu Ehren der Schutzpatronin des Ortes, la Virgen del Rosario (Jungfrau vom Rosenkranz). Von der Strasse Calle Primero de Mayo sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt leicht zu erreichen. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist die Kirche Nuestra Señora del Rosario, die zu Beginn des 19. Jh. gebaut wurde. Bei einem Spaziergang durch die Stadt werdet Ihr auf mehrere Brennöfen zur Kalkgewinnung stoßen. Das Vorhandensein von Kalkstein in Fuerteventura führte dazu, dass Brennöfen zur Kalkgewinnung gebaut wurden und noch viele dieser Industriebauten sind bis heute erhalten geblieben. Interessant ist auch der Besuch des Skulpturenparks, ein Freiluftmuseum, in dem sich mehr als 50 Skulpturen befinden, von denen einige aus dem Internationalen Bildhauersymposium stammen, das jedes Jahr hier stattfindet. Wer sich für Literatur interessiert, hat die Möglichkeit die Casa Museo de Unamuno aufzusuchen, wo Miguel de Unamuno, ein wichtiger spanischer Schriftsteller und Philosoph, der zur sogenannten 98er Dichtergeneration gehörte, lebte. 1924  – während der Diktatur Primo de Riveras – verbrachte er hier sein Exil. Das Museum zeigt anhand von Gegenständen, Bildern und Texten die Verbindung des Schriftstellers aus Bilbao mit der Insel Fuerteventura.

6. Tag: Salinas del Carmen - Museo del Queso Majorero - Betancuria - El Cotillo – Naturpark Dunas de Corralejo

Auf Euer Fahrt nach Betancuria legt Ihr einen ersten Stopp bei den Salzgärten Salinas del Carmen ein, in denen Euch alles über die traditionelle Salzgewinnung erklärt wird.

Weiter geht es zum Museum Queso Majorero, in dem Ihr den Ursprung und die Herstellung des Majorero-Käses und wie er den Lebensrhythmus der Insel geprägt hat, entdecken werdet. Trotz der spärlichen Landschaft in Fuerteventura gibt es sehr reiche Weiden, die vor allem von Ziegen benützt werden.

Nun führt Euch Euer Weg nach Betancuria, das bis 1834 die Hauptstadt der Insel war. Sie gilt als die erste Stadt, die 1404 nach der Ankunft der spanischen Eroberer auf den Kanarischen Inseln gegründet wurde. Sie war 5 Jahrhunderte lang die Hauptstadt der Insel. Es handelt sich hierbei um ein kleines, aber bezauberndes Dorf, das man unbedingt anschauen sollte. Die Altstadt von Betancuria besteht aus 3 oder 4 gepflasterten Straßen mit schönen Häusern im traditionellen Baustil der Gegend mit Stein- und Kalkwänden und Holzbalkonen, die die Kirche Santa María umgeben. Die Kirche Santa María wurde von den spanischen Eroberern im 15. Jh. im französich-gotischem Stil erbaut: Ende des 16. Jh. wurde sie von Piraten zerstört und mit einer Stilmischung aus gotisch-mudéjaren Elementen, Renaissance und Barock wieder aufgebaut.

Euer Weg führt Euch nun am Tindaya vorbei, einem kaum 400 Meter hohen Berg, dem die alten Inselbewohner magische Eigenschaften zuschrieben.

Weiter geht es in das kleine Fischerdorf El Cotillo, dessen Charme darin besteht, dass es im Vergleich zu anderen Gegenden der Insel noch nicht allzuviel vom Tourismus erschlossen ist. Nach der Ankunft der Europäer auf Fuerteventura erlangte El Cotillo große Bedeutung als Hafen, was zum Bau des Leuchtturms führte, der zum Symbol der Stadt geworden ist. Aufgrund der Bedeutung des Hafens wurde die Burg El Tostón errichtet, die im 15. Jh. zur Verteidigung der Insel gegen Angriffe aus dem Norden des afrikanischen Kontinents wichtig wurde. Ihr schlendert durch die Straßen der Stadt und könnt von dieser Burganlage die Aussicht genießen.

Weiter geht es zum Naturpark Dunas de Corralejo, der größte und schönste Dünenkomplex der Kanarischen Inseln; er ist eine der wichtigsten landschaftlichen und natürlichen Attraktionen im Norden von Fuerteventura. Meer, Sand und Vulkangestein vereinen sich in diesem Gebiet zu einem traumhaften Panoramablick.

7. Tag: Fähre nach Lanzarote – Arrecife

Heute wechselt Ihr wieder die Insel und fahrt mit der Fähre nach Lanzarote.

Lanzarote ist ein Synonym für Vulkane, Lavafelder, skurril geformte Felsen, schwarze und rötliche Erde, die mit den typischen weißen Häusern, dem Blau des Meeres und dem Blau des Himmels kontrastieren. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und ist ca. 1.000 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Der Name der Insel stammt von dem genuesischen Seefahrer Lanceloto Malocello, der die Insel im 14. Jh. besuchte. Die Inselhauptstadt ist Arrecife. Diese Insel besitzt etwa 156.000 Einwohnern und ist mit einer Fläche von 845,94 km² die viertgrößte Insel des Archipels der Kanaren. In der Mitte und im Südwesten der Insel befindet sich der Nationalpark Timanfaya, eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Lanzarotes. Die gesamte Insel ist seit 1993 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Lanzarote ist die östlichste der Inseln des kanarischen Archipels und wird im Volksmund als „Insel der Vulkane“ bezeichnet, da ein vulkanischer Mantel einen Großteil ihrer Oberfläche bedeckt, was das Resultat der großen vulkanischen Aktivität zu Beginn des 18. Jh. war. Es herrscht ein subtropisches Klima mit geringen Niederschlägen. In der Vergangenheit lebte die Insel hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Fischfang, aber heute dreht sich die Wirtschaft der Insel vor allem um die starke Tourismusindustrie. Neben dieser Tätigkeit beginnt der Weinbau, der in früheren Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielte und mit der Schaffung der Ursprungsbezeichnung für Lanzarote-Weine wiederbelebt wurde, die Wirtschaft der Insel zu bereichern.

Ihr besucht die Inselhauptstadt Arrecife. Das Zentrum des Ortes entspricht der Strandpromenade der Stadt und ihrer Umgebung. Sie führt von El Cable bis zum Kai von Los Mármoles. Das Gebiet um den Charco San Ginés, eine Lagune mit Meerwasser, die ins Innere der Stadt vordringt, ist das Gründungsgebiet von Arrecife. Je nach Gezeiten leert und füllt sich diese Lagune. Hier findet man eine Vielzahl von Bars und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Ganz in der Nähe liegen einige der interessantesten Besichtigungspunkte der Stadt, wie die Pfarrkirche San Ginés Obispo aus dem 18. Jh. und die Burg San Gabriel, die im 16. Jh. auf einer kleinen Insel, die Arrecife vorgelagert ist, erbaut wurde. Im 18. Jh. wurde diese Insel mit der Stadt durch die Brücke Puente de Las Bolas verbunden. In der Einkaufsstraße Calle Real, heute besser bekannt als Calle León y Castillo, befindet sich eines der schönsten Häuser der Stadt, die Casa Amarilla (das Gelbe Haus), die das alte Regierungsgebäude der Insel war. Heute sind im Erdgeschoss Wechselausstellungen über das Wissen und ethnografische Gedenken von Lanzarote zu sehen. Entlang der Küstenlinie im Norden befinden sich die beiden Häfen der Stadt: der Fischereihafen Puerto de Naos und der Haupthafen (Handels-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffe) Puerto de los Mármoles, der drittwichtigste der Kanarischen Inseln. In der Nähe der letzteren befindet sich eine weitere Festung der Stadt, das Castillo de San José, die ein internationales Museum für zeitgenössische Kunst beherbergt. Diese Burganlage wurde im 18. Jh. errichtet, um die Stadt vor Piratenübergriffen zu verteidigen.

8. Tag: Ciudad Estratificada – Kaktusgarten – Cueva de los Verdes - Teguise

Der heutige Tag führt Euch in den Nordteil der Insel. Hier findet Ihr die sogenannte Ciudad Estratificada. An diesem skurrilen Ort aus Vulkangestein fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten, umgeben von Felsen, die im Laufe der Jahrtausende durch Wind, Sonne und Regen erodiert sind.

Weiter geht es zum Kaktusgarten der 4.500 Kakteenexemplare aus der ganzen Welt beherbergt. Dieses international preisgekrönte Ensemble gilt als einer der bedeutendsten Kaktusgärten der Welt: eine Kombination aus Architektur, Bildhauerei und Innenarchitektur.

Weiter geht es zur Höhle Cueva de los Verdes. Diese spektakuläre Höhle, die durch den Ausbruch des Vulkans Corona entstanden ist, diente der Bevölkerung als Zufluchtsort vor Piratenangriffen, bis einige Gelehrte im 19. Jh. ihren Wert entdeckten.

Nun führt Euch Euer Weg zur alten Hauptstadt der Insel Lanzarote – Teguise. Bis ins 19. Jh. hatte sie diesen Status inne, verlor aber dann immer mehr an Bedeuteung, wodurch Arrecife ihre Funktion als Hauptstadt übernahm. Teguise war auch die erste Siedlung auf Lanzarote. Sie wird eingerahmt von einer vulkanischen Landschaft, die einen schönen Kontrast zu den weiß getünchten Häusern der Altstadt bilden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Teguise gehören die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe, die das herausragendste religiöse Gebäude der Stadt ist. Der Spínola-Palast, der ursprünglich als Haus der Inquisitoren errichtet und später von den bedeutenden Familien von Teguise bewohnt wurde, ist ein weiterer wichtiger Besichtigungspunkt. Er besticht durch seine große monumentale Fassade und seinen zentralen Innenhof. Die Burg Santa Bárbara liegt am Rande des Kraters des Vulkans Guanapay, etwas mehr als einen Kilometer von der Stadt Teguise entfernt. Sie ist eines der wenigen Zeugnisse, die nach den Piratenangriffen noch stehen. Der Besuch dieser Festung, die im 15. Jh. zum Schutz der Bevölkerung und zur Warnung vor möglichen Korsarenüberfällen erbaut wurde, gehört zu den wichtigsten Dingen, die man in Teguise erleben kann, da in ihr ein „Piratenmuseum“ eingerichtet wurde.

9. Tag: Timanfaya – La Geria mit Bodegabesuch – Charco Verde – Grietas Volcánicas

Der heutige Tag führt Euch zum Nationalpark Timanfaya, der einer der ganz grosse Highlights und Besichtigungspunkte der Insel ist. Ihr durchquert den Park mit dem Bus und werdet immer wieder aussteigen können, um die wunderschönen Vulkanlandschaften zu bewundern.

Weiter geht es nach La Geria. Das Tal von La Geria ist ein weitläufiges Gebiet aus Vulkanasche im Südwesten der Insel. Es liegt ganz in der Nähe des Nationalparks Timanfaya und ist bekannt für seinen Weinanbau und Bodegas. Die Bewohner der Gegend passten sich an die Natur an und entwickelten ein ausgeklügeltes Anbausystem auf der Grundlage von Gruben (Gerias), das eine üppige Weinproduktion in diesem Gebiet ermöglicht.
Besuch einer Bodega und Verkostung.

Als nächster Besichtigungspunkt steht der Charco de los Clicos oder auch Charco Verde, der “grüne See“, auf dem Programm. Seine merkwürdige grüne Färbung ist auf eine Ansammlung von Schwefel und einer Alge namens „ruppia marítima“ zurückzuführen, die Chlorophyll produziert, wodurch der See, je nach Jahreszeit, unterschiedliche Grüntöne annimmt. Die Alge wurde nach der Muschelart „Clico“ benannt, die in der Antike sehr häufig vorkam und in diesem Gebiet zu finden war. Der Charco Verde oder Charco de los Clicos ist etwa 7.000 Quadratmeter groß, seine Tiefe beträgt jedoch nur wenige Zentimeter.

Nun führt Euch Euer Weg zu den „Grietas“ von Lanzarote, die eine der spektakulärsten Orte sind, die man auf der Insel besuchen kann. Hier könnt Ihr sehen, wie der Hang des Vulkans Montaña Blanca Korridore und „Schluchten“ gebildet hat, wodurch Lavaschichten der verschiedenen Vulkanausbrüche freilegt wurden. Diese Spaltenbildung auf Lanzarote ist ein eindrucksvolles Beispiel für den vulkanischen Ursprung der Insel. Diese kleinen Canyons aus erstarrter Lava wurden im Laufe der Jahre durch das Wasser in den Montaña Blanca gegraben. Insgesamt gibt es drei Korridore, die nur wenige Meter voneinander entfernt sind und von denen einer spektakulärer ist als der andere.

10. Tag: Heimreise

Eine ereignisreiche Zeit geht ihrem Ende zu. Heute heißt es Abschied nehmen von diesen wunderschönen Inseln Spaniens. Fahrt zum Flughafen und Heimflug.

Für wen geeignet

Kulturliebhaber 0%

Naturliebhaber 0%

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Zusatzleistungen

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Kultur

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Ruhe

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Kulinarisches

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