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Andalusien stellt sich vor

Andalusien stellt sich vor

Die Region Andalusien ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Im Norden grenzt Andalusien an die Extremadura und Kastilien La-Mancha, östlich befindet sich Murcia. Der südliche Teil schließt an das Mittelmeer sowie an Atlantik und britisches Überseegebiet Gibraltar an. Sevilla ist die Hauptstadt der Gemeinschaft. Andalusien weist die zweitgrößte Fläche unter den Regionen auf und zählt zudem zu den bevölkerungsreichsten Gebieten Spaniens. Die zahlreichen Naturräume wie das Becken des Guadalquivirbecken, die Sierra Morena und auch die zur Sierra Nevada gehörende Betische Kordillere, das Faltengebirge, machen den Landstrich äußerst reizvoll. Zu den Besuchermagneten zählt überdies der Campo de Gibraltar, der mit dem berühmten Felsen den südlichsten Teil Europas bildet. In der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes Tarifa ist man über die Straße von Gibraltar nur 14 Kilometer Luftlinie von Afrika entfernt. Da Andalusien im Zuge der Geschichte hart umkämpft war, haben unterschiedliche Kulturen wie die der Römer oder Araber Einfluss auf das Land genommen. Die für seine Musik und den Flamenco bekannte Region zieht jährlich viele Tausende Urlauber an, die unter südlicher Sonne kulturell unterwegs sein und eine unvergessliche Zeit genießen möchten.

Kleine Geschichte Andalusiens

Andalusiens Geschichte ist geprägt von fremden Eroberern. Aus heutiger Sicht betrachtet, hatte dies jedoch keine negativen Folgen für die südspanische Region. Ganz im Gegenteil: Die Epoche des Goldenen Zeitalters hat Andalusien vor allem den  Mauren zu verdanken. Die Herrschaft der Mauren begann im 8. Jahrhundert n. Chr. Zuvor hielten die Westgoten das Land besetzt, die jedoch gegen die maurischen Berberstämme, vorwiegend aus dem marokkanischen Atlasgebirge, nichts ausrichten konnten. Nach blutigen Kämpfen und der Anerkennung der maurischen Herrschaft gelangte Andalusien zu relativem Wohlstand. Bis zum 15. Jahrhundert konnten die Mauren ihr Territorium halten, dann eroberten christliche Adelige das Land.

Als letzte Bastion kapitulierte Granada im Jahre 1492. Von allen iberischen Regionen stand Andalusien am längsten unter dem Einfluss des Islams. Zu den Hochzeiten zählen das Kalifat von Córdoba und die Nasriden im Emirat von Granada. Viele bedeutende Bauwerke gehen auf diese Zeit zurück und verdeutlichen noch heute den Einfluss der Muslime – die Mezquita von Cordoba, die Alhambra in Granada sowie die Giralda in Sevilla. Auch die Phönizier und Römer haben sich in Andalusien aufgehalten. Mit Beginn des 11. Jahrhunderts v. Chr. segelten die Phönizier zur andalusischen Küste, um Handel zu betreiben. Später gründeten sie eine eigene Kolonie – das heutige Cádiz. Nachdem weitere Teile Andalusien eingenommen wurden, kam es zum ersten Punischen Krieg, wonach die Territorien wieder abgegeben werden mussten. Mithilfe Angehöriger einer vornehmen karthagischen Familie konnten die Gebiete zunächst zwar zurückerobert werden, fielen mit dem 2. Punischen Krieg dann aber den Römern in die Hände. Die durch den Kaiser Augustus errichtete römische Provinz Baetica wurden von den Mauren später in Guadalquivir umbenannt. Im 19. Jahrhundert konnte mit dem Hochöfen Marbellas der wirtschaftliche Aufschwung Andalusiens nochmals rasant vorangetrieben werden. Im historischen Industriegebiet am Rio Verde entstanden zahlreiche Eisen- und Stahlunternehmen, die dem Land zu Wohlstand und Anerkennung verhalfen.

Warum nach Andalusien reisen

Ob Sightseeing in den vielen maurisch geprägten Städten, Baden an den Stränden der Costa del Sol oder Wassersport am Atlantik – Andalusien ist gleichermaßenLebensgefühl und Faszination gleichermaßen. Kulturinteressierte finden in diesem Teil Spaniens noch viele Überreste einstiger maurischer Herrschaft und können eintauchen in die Geschichte des Landes. Viele tolle Baudenkmäler warten darauf, von Ihnen bestaunt zu werden. Überhaupt wird es im Süden der Iberischen Halbinsel nie langweilig. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass Sie bestenfalls eine längere Reisedauer einplanen sollten. Herrliche Ferientage unter südlicher Sonne, Adrenalinkicks beim Klettern im Gebirgsmassiv oder Auspowern beim Surfen – sammeln Sie unvergessliche Erlebnisse in Andalusien. Besichtigen Sie die Höhlenwohnungen in Guadix, fahren Sie mit der historischen Minenbahn den Rio Tinto entlang oder besuchen Sie das Gebirge des Urzeitmeeres El Torcal. Nach den ausgedehnten Ausflügen ins Landesinnere warten dann in einem der landestypischen Restaurants kulinarische Köstlichkeiten auf Sie.