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Große Spanienrundreise

  

Auf dieser wunderschönen Reise bekommen Sie einen umfassen Überblick über das traumhafte Urlaubsland Spanien. Die Fahrt führt Sie in 5 der 17 autonomen Regionen dieses Landes, die unterschiedlicher nicht sein können.

Madrid, die lebhafte und kulturreiche Weltmetropole. Castilla-La Mancha mit seiner beeindruckenden Hauptstadt Toledo, in deren Altstadt man immer wieder auf Spuren der 3 monotheistischen Kulturen trifft und die El Greco so faszinierte. Castilla- León, die vielleicht die geschichtsträchtigste Region des christlichen Spaniens, die das Herz und die Essenz diese Landes bildet. Viele Burganlagen und Adelspaläste sind Zeugen der damaligen Zeit und verweisen auf eine reiche und bewegte Geschichte. Die Extremadura – im Ausland noch relativ unbekannt – ist sicherlich einer der schönsten und ursprünglichsten Regionen Spaniens. Noch nicht vom Tourismus überlaufen findet man hier wunderschöne Landschaften neben bezaubernden Städten und interessanten Sehenswürdigkeiten. Andalusien, die vielleicht bunteste und leichtlebigste der Gebiete Spaniens, die vor allem für seine exotische Architektur, die von einer 800-jährigen Epoche des Islams geprägt ist, besticht.

Tauchen Sie ein in eines der interessantesten Länder Europas und lassen Sie sich von deren Geschichte, Architektur, aber auch Landschaft und Kulinarik verzaubern.

Ihre Reise im Detail

1 Tag Ankunft Madrid

Madrid ist Spaniens lebhafte Hauptstadt, eine Metropole mit über 3 Millionen Einwohner, die von Philipp II. wegen ihrer Lage im Zentrum Spaniens zu seiner Hauptstadt erkoren wurde, obwohl sie im 16. Jh. nicht mehr als 3.000 Einwohner zählte. Madrid wurde zur Weltstadt und ist heute ein Muss für Kunst- und Museumsliebhaber. Mit ihren von Bäumen umgebenen Alleen ist Madrid eine sehr „grüne“ Stadt. In den verschiedenen Altstadtvierteln, mit ihren Plätzen und Straßencafés, kann man eine fast dörfliche Atmosphäre schnuppern, weswegen die einheimische Bevölkerung oft von Madrid im Plural spricht – Madrid hat offiziell nie einen Stadttitel erhalten. Bummeln Sie durch das Altstadtzentrum Madrids, vorbei an der Puerta del Sol mit ihrem Null-Kilometerstein, von dem die Kilometerzählungen der wichtigsten Straßen Spaniens ausgehen, ein Muss bei einer Stadtbesichtigung Madrids. Hier befindet sich auch die Skulptur des Bären, der sich zu den Früchten eines Erdbeerbaumes reckt – das berühmte Wappen der Stadt. Weiter geht es zur Plaza Mayor, dem Hauptplatz der Stadt, der von Arkaden umgeben wird. In einem der vielen Bars und Restaurants kann man das quirlige Treiben dieses Platzes auf sich wirken lassen. Ganz in der Nähe befindet sich der königliche Palast, der mehr als 2.000 Zimmer besitzt – noch heute wird er von der Königsfamilie für offizielle Anlässe benützt. Ihm gegenüber wurde die Almudena, die Kathedrale Madrids, gebaut, deren moderne Bilderausstattung einen reizvollen Kontrast mit dem Gebäude bildet. Nicht weit entfernt befindet sich der spanische Platz mit dem berühmten Cervantes-Denkmal, das als eine Huldigung an den Autor des Don Quijote aufgestellt wurde. Nützen Sie die Gelegenheit, die wichtigsten Museen des Landes zu besichtigen. Der Besuch des Prado-Museums ist ein absolutes Highlight. Der Prado gehört zu den wichtigsten Pinakotheken der Welt. Hier befinden sich viele berühmte Werke der spanischen Maler Velázquez, Goya, Zurbarán, Ribera und Murillo. Weitere Genies wie Tizian, El Greco, Dürer und Hieronymus Bosch sind ebenfalls vertreten. Ganz in der Nähe befindet sich eine der wertvollsten Privatsammlungen der Welt. Die Kunstsammlung Thyssen-Bornemisza, die hochkarätige Gemälde vom Mittelalter bis zur Pop-Art zeigt. Wer moderne Kunst liebt kann das Reina Sofía-Museum aufsuchen, in dem wichtige Schöpfungen moderner spanischer Maler wie Dalí, Miró und Juan Gris unter anderem ausgestellt sind. Das wichtigste Gemälde ist sicherlich Picassos „Guernica“. Gegenüber des Reina Sofia-Museums befindet sich der Ende des 19.Jh. erbaute Atocha-Bahnhof mit seiner besonderen Wartehalle: Viele dort eingesetzte Pflanzen und ein Teich, in dem sich Schildkröten tummeln, laden zum Verweilen ein.

2 Tag. Madrid

Die beiden Hauptachsen Madrids – der Paseo del Prado, der in den Paseo de la Castellana übergeht und die Calle Alcalá, die in die Gran Vía mündet, sind gesäumt von prächtigen Gebäuden. Sehenswert ist sicherlich der Ende des 19. Jh. erbaute Atocha-Bahnhof mit seiner besonderen Wartehalle: Viele dort eingesetzte Pflanzen und ein Teich, in dem sich Schildkröten tummeln, laden zum Verweilen ein. Das neue Rathaus, das Anfang des 20. Jh. am Kybele-Platz erbaut wurde, war ursprünglich das alte Postgebäude; es erinnert an einen Kathedralbau, weswegen es ganz liebevoll als „Nuestra Señora de Correos – Unsere Liebe Frau von der Post“ bezeichnet wird. Fährt man die Castellana weiter Richtung Norden, kommt man an dem für Fußballfans wichtigstem Besichtigungspunkt Madrids vorbei, dem Bernabeu-Stadium, in dem Real Madrid spielt. Für Fußballliebhaber ist die Besichtigung ein Muss. Weiter im Norden befindet sich das moderne Madrid mit seinen Wolkenkratzern und Türmen – das neue Wirtschaftszentrum Madrid. Die Gran Via, die Anfang des 20. Jh. als letzte große städtebauliche Veränderung durchgeführt wurde, führt zum spanischen Platz mit dem berühmten Cervantes-Denkmal, das hier als eine Huldigung an den Autor des Don Quijote aufgestellt wurde. Ganz in der Nähe befindet sich der königliche Palast, der mehr als 2.000 Zimmer besitzt – noch heute wird er von der Königsfamilie für offizielle Anlässe benützt. Ihm gegenüber wurde die Almudena, die Kathedrale Madrids, gebaut, deren moderne Bilderausstattung einen reizvollen Kontrast mit dem Gebäude bildet. Auf keinen Fall verpassen darf man die Plaza Mayor, den Hauptplatz der Stadt, der von Arkaden umgeben wird. In einem der vielen Bars und Restaurants kann man das quirlige Treiben dieses Platzes auf sich wirken lassen. Auch die Puerta del Sol mit ihrem Null-Kilometerstein, von dem die Kilometerzählungen der wichtigsten Straßen Spaniens ausgehen, ist ein Muss bei der Besichtigung. Hier befindet sich auch die Skulptur des Bären, der sich zu den Früchten eines Erdbeerbaumes reckt – das berühmte Stadtwappen Madrids. Für Kunstliebhaber ist der Besuch des Prado-Museums ein absolutes Highlight. Das Prado-Museum gehört zu den wichtigsten Pinakotheken der Welt. Hier befinden sich viele berühmte Werke der spanischen Maler Velázquez, Goya, Zurbarán, Ribera und Murillo. Weitere Genies wie Tizian, El Greco, Dürer und Hieronymus Bosch sind ebenfalls vertreten. Die Kunstsammlung Thyssen-Bornemisza, die hochkarätige Gemälde vom Mittelalter bis zur Pop-Art zeigt, ist eine der wertvollsten Privatsammlungen der Welt. Wer moderne Kunst liebt, kann das Reina Sofía-Museum aufsuchen, in dem wichtige Schöpfungen moderner spanischer Maler wie Dalí, Miró und Juan Gris unter anderem ausgestellt sind. Das wichtigste Gemälde ist sicherlich Picassos „Guernica“.

3 Tag. Madrid - Toledo

Nur eine Stunde von Madrid entfernt liegt Toledo, die Hauptstadt der autonomen Region Castilla-La Mancha. Diese Region wird auch Neukastilien genannt und ist das am wenigsten besiedelte Gebiet Spaniens mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern. Seine karge Landschaft ist geprägt durch Landwirtschaft. Hier stammt der berühmte Manchego-Käse her, der als wichtiges Nebenprodukt der vielen Schafherden, die hier weideten, hergestellt wurde. Die Hochebene ist vor allem bekannt durch Miguel de Cervantes Romanfigur Don Quijote, der „Ritter von der traurigen Gestalt“, der hier als fahrender Ritter seine Abenteuer bestehen musste. Die wunderschöne, verwinkelte Altstadt Toledos liegt auf einer Höhe von 454 m und wird malerisch von einer Schleife des Tajo-Flusses eingeschlossen. Sie besitzt knapp 84.000 Einwohner und wird als Stadt der 3 Kulturen bezeichnet, da sich hier viele Spuren der 3 monotheistischen Religionen finden. Die Annäherung der Stadt sollte über eine kleine Rundfahrt um die Altstadt beginnen. Dabei überquert man die alte Alcántara-Brücke, die seit der Römerzeit als einzige Brücke über den Tajo führte. Im 13. Jh. wurde die Brücke San Martín gebaut, um den Zugang zur Stadt zu erleichtern. Unterhalb des Paradors hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt; den gleichen Blick, den auch El Greco hatte, der von hier aus die Stadt Toledo auf so meisterhafte Weise malte. Auch Toledo seht auf der Liste des Weltkulturerbes: die UNESCO bezeichnete es als eine Ehre, diese so kulturreiche Stadt auf diese Liste aufnehmen zu dürfen. Durch das wuchtige Bisagra-Tor aus dem 16. Jh., das ein riesiges Wappen Karl V. zeigt, betritt man die Altstadt. Das alte Bisagra-Tor aus dem 9. Jh., durch das Alfons VI. die Stadt nach der christlichen Rückeroberung betrat, geht vollkommen in seinem Schatten unter. Rolltreppen führen auf den Hügel hinauf, um den Besuchern den steilen Weg zu ersparen. Die gotische Kathedrale Toledos, die der Heiligen Maria geweiht ist, ist sicherlich die Hauptsehenswürdigkeit. Sie stammt aus dem 13. Jh. Toledo ist die wichtigste Diözese Spaniens, weswegen hier ursprünglich die größte gotische Kirche der Christenheit gebaut werden sollte, deren Pläne aber nicht verwirklicht wurden. Im Inneren der Kathedrale trifft man auf eine dämmrige Beleuchtung, die durch die wunderschönen Glasfenster aus dem 14.-16. Jh. hervorgerufen wird. Hervorzuheben hierbei ist sicherlich die prachtvolle Rosette. Ein Meisterwerk ist das überwältigende Retabel der Hauptkapelle mit Szenen aus der Heilsgeschichte. Gegenüber der Hauptkapelle befindet sich der Chor, der mit Werken aus Holz, Jaspis und Alabaster versehen ist. Hinter dem Altarbereich findet man den sogenannten Transparente aus dem 18. Jh.: das Gewölbe wurde durchbrochen, um mit dem Lichteinfall – wie die Inszenierung eines barocken Theaters – die Skulpturen in diesem Bereich zu beleuchten. Auf keinen Fall darf man den Besuch der Sakristei und deren angrenzenden Museum versäumen, die eine Pinakothek ersten Ranges ist. Das Deckenfresko der Sakristei wurde von Luca Giordano gemalt; hier befindet sich auch einer der hervorragenden Apostel-Zyklen von El Greco ebenso wie seine „Entkleidung Christi“ (Expolio). Auch Goya, Zurbarán, Velázquez, Caravaggio und Van Dyck sind in diesen Räumen zu finden. Sehenswert ist auch Synagoge Santa María la Blanca aus dem 13. Jh., die nach der Vertreibung der Juden als Kirche benutzt wurde. Sie erinnert von ihrer Architektur her mehr an eine Moschee als an eine Synagoge. Auch die kleine Moschee Cristo de la Luz aus dem Jahre 999 ist ein Kleinod der Stadt und sollte auf jeden Fall besichtigt werden. Für El Greco-Liebhaber ist die Kirche Santo Tomé mit ihrem schönen Mudéjarturm ein Muss, da sich hier das Hauptwerk El Grecos befindet: das Begräbnis des Grafen von Orgaz. Ganz in der Nähe, im ehemaligen Judenviertel, stösst man auf die Casa El Greco, das angebliche Wohnhaus des Malers, was aber eher unglaubwürdig ist. Auch hier sind Bilder von El Greco ausgestellt, unter anderem ein weiterer Apostelzyklus. Nicht versäumen sollte man auch das Franziskanerkloster San Juan de los Reyes aus dem 15. Jh., das ursprünglich als Grablege der katholischen Könige Fernando und Isabel geplant war. In der Kirche sieht man immer wieder die Initialen beider Könige F und Y und deren Symbole – das Ochsenjoch (yugo) und das Pfeilbündel (flechas). Der Kreuzgang gilt als einer der schönsten in Spanien.

4 Tag. Toledo - Ávila - Salamanca

Die heutige Fahrt führt in die autonome Region Castilla-León. Das Guadarrama-Gebirge, das die autonomen Regionen Madrid und Castilla-León trennt, ist ein Teilgebirge des Zentralmassivs und erreicht mit dem Peñalara seine höchste Erhebung mit knapp 2.500 m. Kastilien und León, auch Alt-Kastilien genannt – Spanien größte autonome Region mit ca. 94.000 km2– ist die Region der stolzen Städte, das Land der Burgen – was der Name wörtlich übersetzt bedeutet. Unzählige Burgen, Paläste, Klosteranlagen und Kirchen zeugen von dieser reichen Vergangenheit. Sie war das Zentrum der Macht, hier wurde im 16. Jh. Weltgeschichte geschrieben, als Spanien zu dem Weltreich wurde, in dem die Sonne nicht unterging. Sie erreichen Ávila nach etwa knapp 2 Stunden Fahrt. Die kleine Stadt Ávila, am Fluss Adaja gelegen, besitzt etwa 60.000 Einwohnern . Sie liegt auf einer Höhe von 1.135 Metern, womit sie zur höchstgelegenen Provinzhauptstadt Spaniens wird. Sie wurde von der UNESCO auf die Liste der Weltkulturerben aufgenommen. Die bekannteste Persönlichkeit der Stadt ist sicherlich die Heilige Teresa, die als die größte Mystikerin des Mittelalters gilt und deren Spuren man überall in der Stadt finden kann. Fährt man auf die Stadt zu, so nimmt einem zuerst der über zwei Kilometer lange, geschlossene Mauerring (11.-14. Jh.) mit seien 88 Türmen und 9 Eingangstoren den Atem. Man sollte einen Stopp an den sogenannten „Cuatro Postes“ einlegen, einem Aussichtspunkt, von dem man einen besonders schönen Blick auf die Stadt hat. Die Altstadt im Inneren des Mauerringes charakterisiert sich durch verwinkelte Gassen und wird geprägt von romanischen Kirchen und gotischen Stadtpalästen. Die Kathedrale El Salvador, die einst ein Teil der Stadtbefestigung war, wurde im 12. Jh als romanische Kirche begonnen – diese halbrunde romanische Apsis wurde in den Stadtmauerring hineingebaut; dann aber setzte sich die Gotik durch, wodurch sie als die älteste gotische Kathedrale Spaniens gilt. Die romanische Basilika San Vicente gehört zu den Höhepunkten der spanischen Romanik. Der Bau ist dem Heiligen Vinzenz geweiht, ein Diakon aus Huesca, der als Märtyrer in der Römerzeit hingerichtet wurde. An der Stelle seiner Enthauptung befindet sich die Krypta; der Sarkophag, auf dem das Leben und Märtyrertum dieses Heiligen eindrucksvoll dargestellt ist, wurde neben dem Altar aufgestellt. In der überaus reich verzierten Fassade wird unter anderem die Geschichte des armen Lazarus und dem reichen Prasser erzählt. Die Apostel scheinen lebhafte Gespräche zu führen. Die Bildhauerarbeiten gehören trotz ihres schlechten Erhaltungszustandes zu den Meisterwerken der romanischen Skulpturen Spaniens. Außerhalb der Stadtmauer befindet sich das Kloster Santo Tomás aus dem 15. Jh. , in dem der einzige Sohn der katholischen Könige, Prinz Juan, bestattet ist. Sein Grabmal wurde in Alabaster gefertigt und zeichnet sich durch einen großen Realismus aus. Nach einer weiteren Stunde erreichen Sie Salamanca. Salamanca ist sicherlich eine der schönsten Städte Spaniens. Die ganz in Kalkstein erbaute Altstadt ist eine Augenweide und wurde deswegen auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Mit knapp 145.000 Einwohner ist sie überschaubar und alle Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichbar. Sie liegt auf fast 800 m Höhe am Fluss Tormes, über den die alte römische Brücke aus dem 1. Jh. n. Chr. führt, die der einzige noch erhaltene architektonische Bau aus dem römischen Salmantica ist. Auch aus der westgotischen und maurischen Zeit ist nichts mehr erhalten. Erst ab dem 11. Jh. wurde die Stadt nach der christlischen Rückeroberung wiederbevölkert. Salmanca besizt eine alte Universitätstradition, befindet sich hier doch eine der ältesten Universitäten Europas, neben Bologna, Paris und Oxford. Sie wurde im 13. Jh. gegründet und ist heute noch in Betrieb. Hier studierten grosse kastilische Schriftsteller wie Miguel de Cervantes und Lope de Vega. Besonders sehenswert ist die Fassade im Plastereskenstil der alten Universität. Die ganze Fassade ist mit einem Skulpturenmeer versehen, in dem natürlich – als obligatorische Aufgabe – der Frosch gesucht werden muss. Nicht verpassen darf man die alten Hörsäle, den Festsaal (Paraninfo) und die alte Bibliothek mit ihren wertvollen Inkunabeln aus dem 15. Jh., Manuskripten und Büchern aus dem 16.-18. Jh. Im Universitätsmuseum, das sich im Gebäude der Escuela Menores befindet, das nur ein paar Schritte entfernt ist, ist der Himmel von Salamanca mit seinen astrologischen und antik-mythologischen.

5 Tag. Salamanca - Guadalupe - Cáceres

Am Vormittag sehen Sie weitere Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. die alte Kathedrale aus dem 12. und die neue Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert. Die neue Kathedrale wurde im spätgotischen Stil gebaut, nachdem die Alte zu klein geworden war. Vor allem die Fassade erregt grosses Aufsehen durch ihre überreiche Dekoration. Abgesehen von biblischen Szenen findet man hier einen Reichtum an floraler und figürlicher Onramentik der Zeit. Bei genauerem Hinblicken fallen Streiche der Restauratoren auf – wer findet zuerst den Astronauten? Die Casa de las Conchas, das sogenannte Muschelhaus, mit ihrem wunderschönen Innenhof, ist ein Meisterwerk der Zivilarchitektur. Der Auftraggeber des Hauses war ein Mitglied des Santiago-Ordens, weswegen die Hausfassade mit Muscheln dekoriert wurde. Weiter geht es in die relativ unbekannte autonome Region Extremadura. Sie ist eines der am wenigstens besiedelten Gebiete Spaniens. Mit knapp 42.000 km2 ist sie ungefähr so groß wie die Schweiz. Sie ist sicherlich eine der ursprünglichsten Regionen Spaniens, mit einem großen Anteil an unberührter Natur, in der viele Greifvögel zu finden sind. Diese Region ist nach wie vor sehr von Land- und Weidewirtschaft geprägt – sie ist eines der großen Anbaugebiete für Olivenbäume und in den Steineichenhainen ernähren sich die iberischen Schweine von den Eicheln, die dem bekannten luftgetrockneten Schinken Jamón Ibérico seinen besonderen Geschmack verleihen. Eine weitere wichtige Einnahmequelle für diese Region ist der Kork, der in den vielen Korkeichenwäldern, die es hier gibt, gewonnen wird. Erst allmählich wird dieses Gebiet auch vom internationalen Tourismus entdeckt. Es ist sicherlich einen Abstecher wert, verfügt diese Gegend doch über wichtige kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie – unter anderem – Anlagen aus der Römerzeit, Adelspaläste oder auch Kloster. Von hier stammen auch viele Eroberer der Neuen Welt, wie Cortés oder Pizarro, weswegen die Extremadura auch den „Titel“ Land der Eroberer trägt. Den Wallfahrtsort Guadalupe erreicht man nach etwa 2 Stunden und 45 Minuten. Guadalupe ist mit seinen knapp 2.000 Einwohnern sicherlich eines der schönsten Dörfer Spaniens und das religiöse Zentrum der Extremadura. Der Ort entstand, als zu Beginn des 14. Jh. ein Schäfer hier eine Marienfigur entdeckte, die hier vor den Mauren versteckt wurde. Nach ihrer Entdeckung entstand hier im 14. Jh. das ehemalige Hieronymitenkloster Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe mit seiner gotisch-mudéjaren Kirche, das heute von den Franziskanern betreut wird; das Kloster wurde 1993 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Um das Kloster entstand die kleine Siedlung La Puebla, die sich durch ihre verwinkelten malerischen Gassen auszeichnet. Guadalupe steht in enger Verbindung mit Amerika, hier wurden die ersten Indios getauft, die Kolumbus aus der Neuen Welt mitbrachte und die Eroberer Amerikas, die aus der Extremadura stammten, verbreiteten dort das Bild der Marienfigur von Guadalupe. Schlendern Sie durch die engen, malerischen Gassen des Dorfes und genießen Sie nach der Besichtigung der Kirche den Anblick der beeindruckenden Klosterfassade von einem der vielen Bars und Restaurants aus, die sich auf dem Hauptplatz Plaza de Santa María de Guadalupe befinden. Von hier aus hat man den schönsten Blick auf die Klosteranlage. Nach 140 km erreicht man Cáceres.

6 Tag. Cáceres - Trujillo

Nach etwa 30 Minuten erreicht man die Kleinstadt Trujillo mit ihren knapp 10.000 Einwohnern. Sie wird als die „Wiege der Eroberer“ bezeichnet. Hier befindet sich das Geburtshaus Francisco Pizarros – des Eroberers von Peru – das Museo Casa Pizarro, das viele Informationen über die Eroberung des Inca-Reiches liefert. Auch Francisco de Orellana, der Entdecker des Amazonas, wurde hier geboren und brach von hier auf, um in der Neuen Welt sein Glück – und vor allem Reichtümer – zu finden. An der Plaza Mayor, dem Hauptplatz, befinden sich die wichtigsten Bauten der Stadt, unter anderem viele Adelspaläste aus dem 16. Jh., wie z.B. der Palacio del Marqués de la Conquista, den Hernando Pizarro, ein Bruder des Eroberers Francisco Pizarro, in Auftrag gegeben hatte. Er war der einzige der Pizarro-Brüder, der nach Trujillo zurückkehrte. Direkt an der Plaza wird Francisco Pizarro gehuldigt, zu dessen Ehren man ein Reiterstandbild aufgestellt hat, das den gesamten Platz beherrscht. Hier am Hauptplatz befindet sich auch die romanisch-gotische Kirche San Martín aus dem 13. Jh. Die Altstadt zeichnet sich durch enge Gassen und romantische Winkel aus; auf dem höchsten Punkt der Stadt befindet sich die Burganlage, die ursprünglich im 9. Jh. unter den Mauren gebaut wurde und im Verlauf der Zeit einige Veränderungen erfahren hat. Auf dem Weg dorthin kommt man an der spätromanischen Kirche Santa María la Mayor aus dem 13. Jh. vorbei, die auf den Grundmauern der Hauptmoschee errichtet wurde und in deren Inneren man ein reiches Sternengewölbe und einen schönen Hauptaltar bewundern kann. Es geht wieder zurück nach Cáceres. Mit knapp 96.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der gleichnamigen Provinz. Die beeindruckende mittelalterliche Altstadt von Cáceres, die durch eine Stadtmauer eingeschlossen wird, wurde 1986 auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Ein Spaziergang durch den hervorragend erhaltenen Stadtkern lässt einen eintauchen in die Welt des Adels – die strengen, wehrhaften Fassaden ihrer Paläste und stolzen Herrschaftshäusern verleihen der Stadt ein besonderes Ambiente. Im Herzen der Altstadt, an der malerischen Plaza de Santa Maria, befindet sich die gleichnamige romanisch-gotische Kathedrale aus dem 15./16. Jh. Es ist schwierig, eine Auswahl unter den vielen Palästen und Adelshäusern zu treffen. Sehenswert sind – unter anderem – die Fassade des Bischofspalasts mit seinen Medaillons, in denen Ureinwohner Amerikas dargestellt sind, der Palacio de los Golfines Abajo und der Palacio de los Carvajal, ebenso wie die Torre Espaderos mit ihrer markanten Pechnase und der Palacio Casa de los Toledo Moctezuma, einst Wohnsitz des Enkels des berühmten Aztekenkönigs. Ein weiteres Highlight ist die am höchsten Punkt der Altstadt gelegene Zisterne, die sich unter dem Stadtmuseum befindet, das im Palacio de las Veletas eingerichtet ist. Vor der imposanten Stadtmauer befindet sich die Plaza Mayor mit vielen Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Der Platz ist Treffpunkt, war Markt- und Festplatz, Austragungsort für Stierkämpfe und Schauplatz für Prozessionen und besondere Feierlichkeiten. Von hier aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Torre de Bujaco, die noch aus maurischer Zeit stammt und somit zu den ältesten Türmen der Stadt gehört. An ihn grenzt die Einsiedelei Ermit a de la Paz.

7 Tag. Mérida - Zafra

Nach knapp einer Stunde erreichen Sie die Hauptstadt der Extremadura – Mérida. Sie besitzt etwa 60.000 Einwohner und liegt am Guadiana-Fluss. Nirgends in Spanien wird man sich der römischen Geschichte so bewusst wie in Mérida. Die alte römische Metropole Augusta Emerita gilt als das Rom Spaniens. Immer wieder stößt man auf römische Gebäude und Reste. Über den Guadiana führt eine 792 m lange Brücke mit 60 Bögen, die über 2.000 Jahre alt ist, eine der längsten der römischen Welt; sie war noch bis 1992 in Betrieb. Die sicherlich wichtigsten römischen Überreste sind das beeindruckende Theater und Amphitheater Méridas, Letzteres mit einer Kapazität von 15.000 Zuschauern. Im römischen Theater, dessen Scenae Frons besonders gut erhalten ist, werden seit 1993 klassische Aufführungen durchgeführt. Gleich gegenüber der Ausgrabungsstätten befindet sich das Nationalmuseum für römische Kunst, das ein Muss der Besichtigung ist. Hier werden viele Fundgegenstände aus römischer Zeit gezeigt, von Skulpturen über Mosaiken, Grabsteine, Gefässe und Münzen. Nicht verpassen darf man das sogenannte Wunder-Aquädukt – Acueducto de los Milagros – ebenso wie das Aquädukt San Lorenzo, von dem noch einige wenige Pfeiler erhalten sind, die heute von Störchen als Nistplätze benutzt werden. Auf dem Weg zum Aquädukt San Lorenzo sollte man auch einen Blick auf die Basilica de Santa Eulália werfen, die zu Ehren der stadtheiligen Méridas gebaut wurde, die hier 303 unter Diokletian als Märtyrerin verbrannt wurde. Gegenüber des San Lorenzo-Aquädukts befindet sich der Circus Maximus, in dem Pferdewagenrennen durchgeführt wurden. Einen besonders schönen Blick auf den Circus gewinnt man von einer Aussichtsplattform im Informationszentrum. Mit 433 Metern Länge und 120 Metern Breite war er einer der größten Veranstaltungsorte der Stadt. Er hatte Platz für 30.000 Zuschauer. Empfehlenswert ist auch die Casa del Mitreo mit ihren wunderschönen Mosaiken. Auch vom Forum sind noch einige wenige Reste erhalten, in dem verschiedene Statuen gefunden wurden. Der kleine Diana-Tempel war Teil des Forums, eventuell ein Kaiserkulttempel, in dem die römischen Kaiser als Götter verehrt wurden. Ob der Tempel tatsächlich der Jagdgöttin Diana geweiht war, ist nicht mit Sicherheit zu bestätigen. Auch die Alcazaba ist eine Besichtigung wert, wenn sie auch nicht aus römischer Zeit stammt – oder vielleicht gerade deswegen – sondern aus der maurischen Epoche. Sie wurde auf den Mauern einer römischen Festung erbaut, neben der römischen Brücke, um sie zu verteidigen. Sie ist von einer 550 m langen und 10 m hohen Mauer umgeben. Nach weiteren 45 Minuten erreichen Sie die Kleinstadt Zafra, die auch „Sevilla la Chica“ – Kleinsevilla – genannt wird, da hier bereits die Leichtigkeit Andalusien zu spüren ist und die Architektur sich vor allem durch weiße Häuser auszeichnet und Plätze, die mit Palmen versehen sind. Zafra zählt etwa 17.000 Einwohner. In römischer Zeit lag die Stadt auf der sogenannten Ruta de la Plata, eine Verbindungsstraße der Römer zwischen Sevilla und Astorga, weswegen Zafra zu einem wichtigen Übernachtungsplatz der damaligen Zeit wurde. Zeugnis davon geben römische Villen, die man in der Umgebung der Stadt gefunden hat. Im Mittelalter stand Zafra zwischen zwei Kleinkönigreichen, Sevilla und Badajoz und im 13. Jh. wurde die Stadt von Ferdinand III., dem Heiligen, rückerobert. Im 15. Jh. wurde die Stadt mit Mauern umgeben, was ihre wichtige Bedeutung zeigt. Gleichzeitig wurde auch ein befestigter Palast gebaut, ein Alcázar, der im Besitz des Grafen von Feria war und in dem heute der Parador untergebracht ist. In der moderneren Zeit lebte Zafra hauptsächlich vom Handel, der Land- und Weidewirtschaft, wenn auch heute die Möbelindustrie und vor allem der Tourismus immer bedeutender werden. Bummeln Sie über die schöne Platzanlage Plaza Chica (Kleiner Platz), auf der seit dem 14. Jh. der Markt abgehalten wurde. Der von Arkaden umgebene Platz mit seinen Bars und Restaurants lädt zum Verweilen ein und strahlt grosse Ruhe aus. Zwei Jahrhunderte später entstand direkt daneben die weitaus lebhaftere Plaza Grande (Grosser Platz), die ebenfalls von Arkaden umgeben ist. Die Iglesia de Candelaria wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist die wichtigste und beeindruckendste Kirche der Stadt.

8 Tag. Zafra - Sevilla

Nach etwa 1,5 Stunden erreichen Sie die Hauptstadt Andalusiens, Sevilla. Andalusien ist die zweitgrößte autonome Region Spaniens mit einer Fläche von über 87.200 km2, wodurch Andalusien größer ist als Österreich und über doppelt so groß wie die Schweiz. Im Norden wird diese Region durch die Sierra Morena abgegrenzt, die auch in römischer Zeit bereits als natürliche Grenze galt und die unter Augustus gegründete Provinz Baetica bildete. Die Einwohnerzahl Andalusiens ist mit 8,3 Millionen Einwohnern die höchste der autonomen Regionen. Andalusien zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle, exotische Architektur aus, die von einer fast 800-jährigen Herrschaft des Islams geprägt und einzigartig in Europa ist. Sevilla ist mit ca. 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens. Spätestens nach Kolumbus’ Landung in Amerika ist Sevilla aufgeblüht. Als Hauptumschlagplatz für den Seehandel mit der Neuen Welt und mit dem Tabakmonopol kam der Reichtum in die Stadt. In Sevilla war auch das spanische Verwaltungszentrum für amerikanische Angelegenheiten angesiedelt. Das alles erklärt die vielen alten Adelspaläste, die man überall bewundern kann. Die Altstadt Sevillas, das Barrio Santa Cruz, ist ein Muss der Besichtigung Sevillas. Neben dem Alcázar gelegen, weist das ehemalige Judenviertel eine Vielzahl an Palästen, Herrschaftshäusern und romantischen Plätzen auf. In unmittelbarer Nähe finden wir den Parque Maria Luisa. Der Park wurde erst 1914 dem Publikum zugänglich gemacht, denn vorher war er ein Privatpark. Die „grüne Seele“ von Sevilla erstreckt sich über 34 Hektar und hat mit der Plaza de Sevilla den schönsten Platz der Stadt. Aber auch andere versteckte Plätze sind nicht minder schön. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Streifzug durch ein Stück Geschichte. Angrenzend an den Park finden wir in kurzer Entfernung am Fluss Guardalquivir gelegen die Torre de Oro. Gehen wir den Fluss entlang, kommen wir nach ca. 15 Minuten zur berühmten Stierkampfarena der Stadt und dem gegenüberliegenden Triana-Viertel, dem „sevillanischsten“ Stadtteil.

9 Tag. Sevilla

Heute haben Sie die Möglichkeiten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Den Anfang macht die Kathedrale. Sie ist nicht nur die größte Spaniens und die drittgrößte der Welt, sondern auch eines der schönsten Gotteshäuser. Die Bauarbeiten dauerten von 1401 bis 1519. Von der Giralda aus genießt man einen Panoramablick über die Stadt. Der angrenzende Alcázar wurde ab 1362 erbaut und ist das am besten erhaltene Beispiel für die Mudéjar-Architektur unter den Christen. Über die Jahre hinweg wurde der Bau immer weitergeführt. So finden wir heute den Renaissancestil neben barocken Einflüssen. 1987 wurde der Alcázar zusammen mit der Kathedrale von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wer moderne Architektur liebt, darf auf keinen Fall die Anlage Metropol Parasol verpassen. Diese Anlage aus Holz wurde von einem deutschen Architekten gebaut und ist heute noch eines der Bauwerke, bei dem sich die Geister scheiden. Die Konstruktion, die sich am Gewölbe der Kathedrale Sevillas inspirierte, hatte bei den Einheimischen schnell den Spitznamen „Pilze“ weg. Sie wurde über eine archäologische Ausgrabung gebaut und von ihrer Plattform aus hat man einen besonderen Blick über die Stadt. Am Abend Möglichkeit einer Flamencoaufführung.

10 Tag. Sevilla - Carmona - Córdoba

Nach etwa einer halben Stunde erreichen Sie die alte Römerstadt Carmona. Hier befindet sich eine wichtige Nekropole, die viele begehbare Gräber aufzeigt. Aber auch die Altstadt, die von einer Stadtmauer eingeschlossen wird, ist sehenswert. Die Puerta de Sevilla, die durch ihre Größe besticht, war der Zugang von der Westseite, die die Schwachstelle der Stadt war. Sie wurde mit einer großen Befestigungsanlage versehen, die im Laufe der Jahrhunderte verändert wurde. Auf einem Bummel durch die malerischen Gassen kommt man an verschiedenen Plätzen und Kirchen vorbei. Die Hauptkirche in der Altstadt Santa María zeigt noch Spuren der Moschee, über der sie erbaut wurde und als Besonderheit einen westgotischen liturgischen Kalender, der in eine Säule eingraviert wurde. Vorbei an verschiedenen Adelsplätzen erreicht man den oberen Teil der Altstadt mit dem sogenannten Alcázar de Don Pedro, der heute den Parador beherbergt. Auch auf das Stadttor der Ostseite – die Puerta de Córdoba – sollte man einen Blick werfen. Nach etwa 1 Stunde und 15 Minuten erreichen Sie Córdoba. Mit ca. 320.000 Einwohnern ist Córdoba die viertgrößte Stadt Andalusiens. Dank seiner strategischen Lage hat Córdoba in Andalusien schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Einer der wichtigsten Gründe ist die Lage im Becken des Guadalquivir, der in der Vergangenheit bis zum Atlantischen Ozean beschiffbar war. Dieser kam einer heutigen Schnellstraße nahe und war Zugangsweg für viele Völker. Die erste nennenswerte Siedlung in der Region wurde von den Phöniziern gegründet. Bereits 206 v. Chr. von den Römern besetzt, wurde Córdoba 169 v. Chr. zur Stadt erhoben und zum wichtigsten Ort in Südspanien. Hauptsehenswürdigkeit ist die atemberaubende “Moschee-Kathedrale“ mit ihrer einzigartigen Architektur. In unmittelbarer Nähe der Mezquita finden wir den alten jüdischen Stadtteil mit seiner Synagoge aus dem Jahre 1314. Bereits seit dem 3. Jahrhundert siedelten jüdische Familien in Córdoba. Zu Zeiten des Kalifen Al-Hakam II. ab dem 10. Jh. nahmen sie eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt ein. Das jüdische Viertel lag in direkter Nachbarschaft zum Machtzentrum der arabischen Herrscher, was von der bedeutenden Rolle im Verwaltungs- und Handelswesen zeugt. Nur 2 Minuten entfernt treffen wir auf den Alcázar de los Reyes Cristianos. Nennenswert sind die schönen Gärten und die archäologischen Fundstücke, unter denen ein römischer Sarkophag hervorzuheben ist. Einen Steinwurf weiter kommen wir zum Puente Romano. Die Brücke war über 2000 Jahre die einzige in Córdoba. Auf der Südseite der Brücke stoßen wir auf die Torre de la Calahorra. Dieser Bau aus islamischer Zeit diente als Festung zur Verteidigung Córdobas. Heute befindet sich dort eines der interessantesten Museen der Stadt. Hinzu kommen noch viele weitere Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt. Es sei noch die Palaststadt Medina Azahara erwähnt, ca. 8 km von der Stadt entfernt. 936 wurde der Bau der Palaststadt begonnen. Bereits 1010 wurde sie im Zuge eines Bürgerkrieges wieder zerstört. Die Anlage wurde auf einen Hügel errichtet und ist in 3 Terrassen unterteilt. Im oberen Teil befanden sich die Wohnräume des Kalifen. Auf der mittleren Terrasse befanden sich die Verwaltungsgebäude und Gärten, auf der untersten Ebene die Soldatenbehausungen und Wohnhäuser für das Volk.

11 Tag Córdoba - Granada

Nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten erreichen Sie die Universitätsstadt. Am Fuße der Sierra Nevada gelegen bietet die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ein imposantes Panorama. Von den ca. 250.000 Einwohnern sind ungefähr 55.000 Studenten, die auch das Ambiente der Stadt prägen. Granada ist eine relativ junge Stadt und wurde erstmals anno 500 v Chr. erwähnt. Nach dem Verfall des Römischen Reiches und einer kurzen Periode der Westgoten kamen im Jahre 711 die Mauren. Keine andere Stadt Spaniens war so lange von den Mauren beherrscht wie Granada. Fast 800 Jahre sollte die Vorherrschaft der Mauren anhalten. Darum wundert es auch nicht, dass man hier noch heute viele maurische Spuren findet. Nicht nur die Alhambra oder der Albaicín sind Zeichen der langen Herrschaft der Mauren. Sie finden fast überall in den Straßen den Einfluss der afrikanischen Vorfahren. In Granada wurde die Rückeroberung der „katholischen Könige“ abgeschlossen. 1492 zog das spanische Königspaar durch das Stadttor ein. Die sterblichen Überreste des Paares befinden sich in der Capilla Real. Die Grablege der katholischen Könige Capilla Real und die Kathedrale von Granada, die als Grabkirche für alle spanischen Könige gebaut wurden, sind grosse Highlights der Stadtbesichtigung. Der malerische, maurische Stadtteil Albaicín – gegenüber der Alhambra gelegen – bietet wunderschöne Aussichtspunkte auf die Stadt und das umliegende Land. Insbesondere der Blick auf die Alhambra, in derem Hintergrund sich die Sierra Nevada mit dem höchsten Berg des spanischen Festlandes erhebt, ist atemberaubend. Direkt neben dem Albaicín befindet sich der Sacromonte, das alte Zigeunerviertel. Noch heute finden Sie hier eine Vielzahl an Höhlenwohnungen. Das Museum Cuevas de Sacromonte informiert über die Geschichte dieses Stadtteils. Für das körperliche Wohl sorgen die vielen Bars der Stadt: hier findet man die berühmten Tapas und eine Auswahl an granadinischen Rotweinen.

12 Tag. Granada

Besonders sehenswert in Granada ist die Alhambra, eine befestigte Palaststadt, die bis heute eines der bedeutendsten und beeindruckendsten Bauwerke Spaniens ist. Enstanden in muslimischer Zeit im 13. und 14. Jh. respektierten die Katholischen Könige, später auch Karl V., dieses beeindruckende Monument und passten es an ihre Bedürfnisse an.Heute ist die Alhambra eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Wenn Sie noch weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten bewundern möchten bietet sich das ehemalige Karthäuserkloster La Cartuja an, das ein wichtiges Beispiel des spanischen Hochbarocks ist.

13 Tag. Granada - Málaga

Nach etwa 1,5 Stunden erreichen Sie die Stadt Málaga. Nach Sevilla ist Málaga mit ca. 550.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Andalusiens. Der Flughafen ist das internationale Eingangstor der Provinz und mit mehr als 12 Millionen Passagieren im Jahr auch einer der wichtigsten Flughäfen in Spanien. Málaga hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren extrem verändert. Während man die Stadt früher als Durchgangsstation angesehen hat, ist sie heute auch für Übernachter interessant. Umfassende Sanierungen des Stadtkerns, der Strandpromenade und des Hafens, ein umfangreiches kulturelles Angebot und nicht zuletzt das milde Klima machen Málaga zu einer attraktiven Metropole. Die Stadt hat eine interessante Geschichte, die man heute noch an vielen Orten entdecken kann. Im 8. Jahrhundert von Phöniziern als Handelsniederlassung gegründet und unter den Römern ausgebaut, erlangte Málaga im Anschluss unter den Mauren als Hafen und Handelsstadt großen Einfluss. Besonders sehenswert ist die Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, die von den Mauren auf einer alten phönizischen Palastanlage errichtet wurde. Oberhalb der Alcazaba finden wir die Burganlage Gibralfaro. Alleine schon der Aussicht wegen lohnt sich der Besuch. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Picasso-Museum und das Museum Carmen Thyssen. Wer sich für die einheimische Pflanzenwelt interessiert ist im botanischen Garten gut aufgehoben. Hier finden sich mehr als 3.200 Pflanzenarten aus aller Welt.

14 Tag. Abreise

Eine ereignisreiche Zeit geht dem Ende zu. Heute heisst es Abschied nehmen von diesem traumhaften Land. Fahrt zum Flughafen und Abgabe Ihres Mietwagens. Rückflug in Ihre Heimat.

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