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Stadtführung Braga

  

Braga ist eine der ältesten Städte Portugals. Die alte Erzbischofstadt ist seit dem Mittelalter Portugals religiöse Metropole und wird wegen ihrer vielen Kirchen auch das „Rom Portugals“ genannt. Beeindruckende Klosteranlagen und Kirchen, farbenfrohe Gärten und bezaubernde Plätze werden Sie begeistern.

Stadtführung Évora

Braga stellt sich vor

Bereits seit dem Neotlithikum wurde das Gebiet von und um Braga besiedelt, wie verschiedene Überreste aus dieser Zeit bezeugen. Der keltische Stamm der Bracari lebte hier in so genannten Castros, die sich auf einer Anhöhe befanden. Auf sie geht der Name der Stadt zurück. Aber die eigentliche, zwei Jahrtausende alte Geschichte der Stadt begann im antiken Rom. Die Stadt wurde im Jahre 16. V. Chr. von den Römern und zu Ehren des Kaisers Augustus „Bracara Augusta“ genannt. Sie war die Hauptstadt von Gallaecia, von der fünf römische Straßen ausgingen. Im 5. Jh. wurde das Gebiet vom germanischen Stamm der Sueben eingenmommen, die Bracara zu ihrer Hauaptstadt machten. Mitte des 5. Jh. jedoch plünderten die Westgoten die Stadt, wobei viele historische und archäologische Zeugnisse zerstört wurden. Die Mauren nahmen Braga zu Beginn des 8. Jh. kurzzeitig ein, wurden aber von den christlichen Truppen unter Alfons III. von Asturien im Jahr 868 zurückgeschlagen. Sie griffen aber die Stadt bis 1040 immer wieder an, bis sie schließlich von Ferdinand I. von León und Kastilien endgültig vertrieben wurden. Nun wurde die Stadt neu geordnet und man begann mit dem Bau der Stadtmauern und der Kathedrale. Die Stadt entwickelte sich um die Kathedrale herum und und innerhalb der Stadtmauern. Alfons VI., König von León und Kastilien, schenkte die Stadt seiner Tochter D. Teresa als Mitgift bei ihrer Hochzeit mit dem Grafen Heinrich von Burgund. Diese wiederum vermachte die Stadt 1112 den Erzbischöfen, wodurch sie einer direkten Kontrolle der Kirche unterstellt wurde. Im 16. Jh. veränderte der Erzbischof von Braga, Diogo de Sousa, die Stadt tiefgreifend, indem er Straßen, Plätze und neue Gebäude anlegte und sie über die Stadtmauer hinauswachsen ließ. Bis ins 18. Jh. wurden viele mittelalterliche Gebäude durch verschiedene Erzbischöfe beseitigt und durch die religiöse Architektur der damaligen Zeit ersetzt. Im 18. Jh. wurde Braga stark vom Barock beeinflusst. Zu Beginn des 19. Jh. wurde die Stadt von napoleonischen Gruppen eingenommen und geplündert. Nachdem die Portugiesen die Stadt wieder eingenommen hatten, wurden viele religiöse Orden aus Braga vertrieben und deren Vermögen konfisziert.

Beispiel für einen Stadtrundgang

Die lange Geschichte Bragas zeigt sich in vielen Denkmälern und Kirchen der Stadt – mehr als 40 Kirchen zeugen vom Einfluss der katholischen Kirche. Die wichtisgste und imposanteste Kirche ist sicherlich die Kathedrale von Braga (Sé de Braga), die auch die Älteste Portugals ist und zu den wichtigsten Bauwerken des Landes gehört. Die Kathedrale wurde Ende des 11. Jh. begonnen, ursprünglich im romanischen Stil, erfuhr im Laufe der Zeit aber viele Veränderungen, weswegen in ihr eine Stilmischung aus Romanik, Gotik, Barock und Manuelinik zu finden ist.

Der Garten Santa Bárbara, der sich im historischen Zentrum neben dem Bischofspalast befindet, ist einer der reizvollsten Orte, die man in Braga besuchen kann.
Dieser öffentliche Garten aus dem 17. Jh. bezaubert durch seine schmalen Wege, die von farbenfrohen Blumen und Pflanzen mit originellen Formen umgeben sind und in einem zentralen Brunnen zusammenlaufen, der von einer Statue der Santa Bárbara gekrönt wird.

Auch die beeindruckende Fassade der Casa do Raio oder Casa do Mexicano, die sich im Herzen des historischen Zentrums befindet, gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Braga.
Dieser Palast wurde im 18. Jh. erbaut und zählt zu den schönsten Beispielen der Rokokoarchitektur in Europa. Im 19. Jh. wurden die charakteristischen portugiesischen Kacheln an der Fassade angebracht, die zusammen mit der detaillierten Verzierung der Fenster und Balkone das Gebäude zu einem der schönsten der Stadt machen.
Schlendern Sie durch die blumengeschmückten Kopfsteinpflasterstraßen des historischen Zentrums und geniessen Sie die lebhafte Atmosphäre, die auf vielen Plätzen zu finden ist, die zum Verweilen einladen.

Am bekanntesten ist aber vielleicht die klassizistischen Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte aus dem 18. Jh.: zu ihr führt eine Via Sacra über eine beeindruckende barocke Freitreppe mit 581 Stufen und 14 Stationen hinauf, die mit symbolischen Springbrunnen und allegorischen Statuen versehen sind. Sie gilt als eine der schönsten Wallfahrtskirchen Portugals. Mit dieser Treppe überwindet man einen Höhenunterschied von 116 m. Parallel zu den Treppen findet man den Elevador do Bom Jesus, die älteste Drahtseilbahn der iberischen Halbinsel und älteste noch erhaltene Wasserballastbahn der Welt – sie stammt aus dem Ende des 19. Jh. Die UNESCO nahm das gesamte Ensemble samt Freitreppe und historischer Wasserballast-Standseilbahn 2019 in die Weltkulturerbe-Liste auf.

Details

Die Führungen in Cáceres dauern zwischen 2.5 und 3.5 Stunden. Je nachdem wie Ihr Programm aussehen soll lassen sich die Führungen beliebig ausbauen.

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    1-25 Personen 180,00 Euro

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    Informationen

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    Die Stadtführung ist fußläufig und benötigt keinen Transport. Alle Monumente und Sehenswürdigkeiten liegen nahe beisammen.