Wanderung in der Serranía de Cuenca
Die Gebirgskette Serranía de Cuenca ist eine der Gebirgsketten, die das iberische System bilden und sich im östlichen und zentralen Teil der gleichnamigen Halbinsel befinden. Sie liegt zwischen den spanischen Provinzen Cuenca, Guadalajara und Teruel. Ein Teil des Gebirges ist seit 2007 unter dem Namen Naturpark Serranía de Cuenca geschützt. Ein Teil des zentralen Bereichs war viele Jahre lang (von 1973 bis 2007) ein Jagdreservat, wodurch die Flora und Fauna erhalten werden konnte. Bei der Sierra de Cuenca handelt es sich nicht um ein Hochgebirge, sondern um eine Abfolge abrupter Reliefs und komplizierter geologischer Formationen, die von dichten Kiefernwäldern bedeckt sind.
Unser Wanderbeispiel für die Serranía de Cuenca
Wanderbeschreibung
Bei diesem Rundweg handelt es sich um eine wunderschöne und spektakuläre Route durch den Naturpark Serranía de Cuenca, auf der wir einen seiner beeindruckendsten Orte durchqueren, den Escalerón, die Raya und die vielen Aussichtspunkte auf das Dorf Uña und seiner wunderschönen Lagune.
Die Route beginnt in der Ortschaft Uña, wo der Weg ausgeschildert ist. Wir folgen den Markierungen der PR-CU 37. Der Weg ist perfekt markiert. Er ist sehr einfach, man muss nur an den Aussichtspunkten extreme Vorsicht walten lassen, da es kein Geländer gibt und die Schlucht sehr tief ist, ansonsten gibt es keine Probleme. Wir folgen den Markierungen und erreichen bald mehrere Aussichtspunkte auf die Lagune mit ihrem ruhigen und kristallklaren Wasser. Dann machen wir einen kurzen Halt an der Ermita de la Virgen del Espinar, die ganz in der Nähe liegt, und dann müssen wir nur noch den Markierungen folgen. Der Aufstieg ist nicht sehr steil, und sobald wir den Escalerón hinter uns gelassen haben, ist das Schlimmste vorbei und der Weg ist praktisch flach. Wir genießen die herrlichen Ausblicke, die uns die Aussichtspunkte bieten, die Gänsegeier, die über unseren Köpfen fliegen, und den Kiefernwald, der uns begleitet. Im weiteren Verlauf erreichen wir einen Punkt, an dem der Abstieg und der Weg nach La Raya beginnt, aber wir biegen kurz ab, um den Puntal de San Roque zu erreichen und einen herrlichen Blick auf Uña und seine Lagune zu genießen. Dann treten wir den Rückweg an. Wir kehren zur Abzweigung der Raya zurück, und hier beginnt einer der spektakulärsten Abschnitte des Weges, denn wir gelangen in eine enge „Gasse“ mit einem kühlen und feuchten Mikroklima, die praktisch einen wunderschönen hängenden Garten darstellt. Bald kommen wir aus dieser „Gasse“ heraus und beginnen die Raya, die nichts anderes ist als ein spektakulärer Felsvorsprung, der beeindruckend, aber eigentlich sehr einfach ist, da er breit genug ist, um sicher zu gehen. Bald stoßen wir auf ein Schild, das auf das Dorf Uña hinweist, aber wir beschließen, noch ein wenig weiter entlang der Raya bis zum Ende zu gehen, das zwar sehr nah ist, aber es lohnt sich, auf diesem schönen Streifen mit sehr bergigem Charakter zu wandern. Am Ende angekommen, kehren wir um und nehmen die Abzweigung zum Dorf, die uns nach nur zwei Kilometern auf einem schönen Weg wieder dort zurücklässt, wo wir das Auto abgestellt haben.
Details
Distanz: 12,46 km
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höhenunterschied: 675 m
Höchster Punkt: 1.374 m
Niedrigster Punkt: 1.122 m
Dauer (in Bewegung): ca. 5 h