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Stadtführung Cuenca

  

Das herausragendste Merkmal der Stadt ist ihre Schönheit, die zum einen aus der Harmonie zwischen Natur und architektonischem Raum und zum anderen aus ihrer langen Geschichte resultiert, die uns ein bedeutendes kulturelles und monumentales Erbe hinterlassen hat. Am 6. Dezember 1996 wurde Cuenca von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, da das ursprüngliche Stadtbild, die mittelalterliche Festung und die reiche Sammlung ziviler und religiöser Architektur aus dem 12. bis 18. Jahrhundert hervorragend erhalten sind. Darüber hinaus hat die Stadt eine außergewöhnliche Persönlichkeit, da sie perfekt in die wunderbare Naturlandschaft, die sie umgibt, integriert ist.

Ihre Stadtführung in Cuenca

Cuenca stellt sich vor

Die Geschichte von Cuenca wurde schon vor der Existenz der Stadt von den Schluchten bestimmt, die die Flüsse Júcar und Huécar in die Stadt gegraben hatten. Sie bildeten eine natürliche Festung auf einem Felsplateau, auf dem die Stadt nach und nach wuchs. Die ersten menschlichen Überreste in der Provinz Cuenca stammen aus dem Paläolithikum. Die Besiedlung des Gebiets nahm in der Jungsteinzeit zu, als die Bevölkerung vor allem in Höhlen wohnte. Es wird vermutet, dass die Iberer die ersten Siedlungen in der Gegend der heutigen Stadt gründeten, obwohl es keine zuverlässigen Beweise gibt. Die wichtigsten Stämme in diesem Gebiet scheinen die Beribraker und Arevacer gewesen zu sein, die in den Quellen von Plinius dem Älteren erwähnt werden. Im 6. Jh. v. Chr. wurde das Gebiet von den Kelten besiedelt und der Stamm der Olcaden übernahm die Kontrolle über den größten Teil der heutigen Provinz. Nach der Ankunft der Römer auf der Iberischen Halbinsel blieb das Gebiet jedoch jahrhundertelang unbewohnt. Erst nach der maurischen Eroberung 784 wurde die Festung Qūnka errichtet, aus der die heutige Stadt hervorging und sich der Name Cuenca ableitet. Es wurde eine Zitadelle auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet, um diese zu verteidigen.
Der christliche König Alfons VIII. eroberte die Stadt im Jahr 1177, nachdem sie neun Monate hart belagert worden war: Hunger, Krankheiten und der
Tod vieler Stadtbewohner zwangen die muslimsche Bevölkerung zur Kapitulation und zur Aufgabe der Stadt. Nach der Eroberung wurden ein
Rat und ein Bischofssitz eingerichtet. König Alfons VIII. verlieh Cuenca Sonderrechte, die eine Wiederbevölkerungskampagne erleichterte und zu
einem raschen Anstieg der Bevölkerung führte, die von Muslimen, Christen und Juden gebildet wurde. Zu dieser Zeit wurden so emblematische Gebäude wie die Kathdrale Santa María y San Julián errichtet. 1257 verlieh Alfons X. Cuenca den Stadttitel. Die Wirtschaft der Stadt basierte auf der Textilindustrie, hierbei vor allem auf der Herstellung von Tuch und Teppichen, die im 15. und 16. Jh. berühmt war. Es entstand
eine umfangreiche Wollverarbeitungsindustrie mit Wollmühlen, Färbereien und Webereien. Auch die Viehzucht wurde zu einem wichtigen
Wirtschaftszweig der Stadt. Die Pestepidemie von 1588 war der Auftakt zu einem Niedergang, der sich durch das gesamte 17. Jh. ziehen sollte. Auf die Epidemie folgten eine lange Dürre und mehrere Heuschreckenplagen, die zu einem drastischen Rückgang der Bevölkerung führte. Im 18. Jh. brach dann schliesslich die Tuchindustrie zusammen, bedingt durch den Spanischen Erbfolgekrieg und später den Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich, der Cuenca in eine schwere Wirtschaftskrise stürzte, was zu einer weiteren Dezimierung in der Bevölkerung führte. Während dieser Kriege kam es zu Plünderungen und Zerstörungen in der Stadt. Karl IV. verbot dann schliesslich die Eröffnung von Textilwerkstätten, um eine Konkurrenz zur Königlichen Gobelinfabrik zu vermeiden.
Im Jahr 1833 wurde Cuenca zur Hauptstadt der neuen Provinz Cuenca, obwohl die Unruhen und Kriege des 19. und 20. Jh. erneut verheerende
Schäden in der Stadt anrichteten und zu Plünderungen und Brandstiftungen führten. 1883 brachte die Einrichtung der Eisenbahnlinie,
die aus Aranjuez kam, zusammen mit der Errichtung einiger Sägewerke, einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung. Während des Spanischen Bürgerkrieges blieb Cuenca auf der Seite der Republikaner und obwohl in den ersten Tagen Chaos herrschte und Cuenca von sporadischen Angriffe heimgesucht wurde, blieb sie in den folgenden Jahren vom Krieg weitgehend verschont. 1939, wenige Tage vor Ende des Krieges, nahmen Francos Truppen die Stadt ein. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jh. begann die Wirtschaft wieder zu wachsen, bedingt durch den aufkommenden Tourismus. 1996 wurde die Stadt von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, wodurch der Tourismus einen weiteren Aufschwung erlebte.

Beispiel für einen Stadtrundgang

Cuenca ist eine der 15 Städte Spaniens, die von der UNESCO 1996 auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Cuenca hat sich ihr ursprüngliches Stadtbild einer mittelalterlichen Festung erhalten und besitzt eine reiche zivile und religiöse Architektur
aus dem 12. bis 18. Jh., die hervorragend erhalten ist. Ausserdem ist sie in eine wunderschöne Natur eingebettet, die die Besichtigung der Stadt zu
einem aussergewöhnlichen Erlebnis werden lassen. Sie beginnen den Rundgang durch die Altstadt in der Calle Larga und
erreichen den Aro de Bezudo. Hier finden Sie den ehemaligen Sitz der Heiligen Inquisition. Weiter geht es zur ehemaligen Templerkirche San
Pedro aus dem 13. Jh., die an der Stelle einer alten Moschee errichtet wurde und durch ihren achteckigen Grundriss auffällt. Sie ist eine der
repräsentativsten und ältesten Kirchen der Stadt. Weiter geht es zum Aussichtspunkt Florencio Cañas, der einen wunderschönen Ausblick auf
das alte Aquädukt der Stadt gibt. Bewundern Sie die hohen, schmalen Häuser im Viertel San Martín, die aus dem Berg herausragen, ein Muss auf
einem Spaziergang durch die Stadt. Bevor Sie den Hauptplatz Plaza Mayor erreichen sollten Sie unbedingt einen Blick auf die Kirche San Pantaleón
werden, eine romanische Kirche aus dem 12. Jh., die sich heute in ruinösem Zustand befindet. Der Hauptplatz der Stadt Cuenca ist einer der
schönsten Plätze der Stadt. Er wird mit Gebäuden umgeben, deren farbenfrohe Fassaden das Auge erfreuen. Hierbei sind vor allem das
Rathaus und das Kloster Las Petras zu nennen. Unbedingt sehenswert ist natürlich auch die gotische Kathedralde Santa María y San Julián aus dem
12. Jh., die einen klaren französischen Einfluss aufweist. Im oberen Teil der Stadt befinden sich die Überreste der alten arabischen Zitadelle. Von hier
aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Entdecken Sie die hängenden Häuser der Stadt, die zum Symbol von Cuenca geworden sind.
Sie wurden zwischen dem 13. und 15. Jh. erbaut und ihre Balkone hängen über die Schlucht des Flusses Huécar. Der Bau von Balkonen und
Überhängen dieser über den Straßen sollte etwas Licht in die engen und ständig feuchten Gassen bringen. Den besten Blick auf diese hängendenHäuser hat man von der Brücke von San Pablo. Im ehemaligen Kloster San Pablo ist heute der Parador, ein staatliches Hotel, untergebracht. Ein Muss bei einer Besichtigung Cuencas ist auch die etwa 25 km entfernte, im Park der Serranía de Cuenca gelegen, „Verzauberte Stadt“. Auf dem Weg dorthin sollte man unbedingt den Aussichtspunkt „Teufelsfenster“ aufsuchen, von dem aus man einen grandiosen Ausblick
auf die Júcar-Schlucht und die Sierra de Cuenca hat. Nun aber geht es weiter zur „Verzauberten Stadt“. Hierbei handelt es sich um bizarre
Felsformationen, die durch Wasser, Wind und Eis im Laufe der Zeit entstanden sind, und deren Felsen wie Mensche, Tiere und Objekte
geformt sind. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und entdecken Sie Schiffe, einen Hund, eine Römische Brücke, einen Seehund, Bären, eine
Rutschbahn, die Liebenden von Teruel, die Pilze, das Kloster und eine Schildkröte.

Details

Die Führungen in Cáceres dauern zwischen 2.5 und 3.5 Stunden. Je nachdem wie Ihr Programm aussehen soll lassen sich die Führungen beliebig ausbauen.

Aufgrund der starken Nachfrage an deutschsprachigen Stadtführer empfiehlt es sich frühzeitig zu buchen.
Gerne reservieren wir auch die von Ihnen gewünschten Sehenswürdigkeiten in Cáceres.
Führung auf Deutsch möglich?

Führung auf Deutsch möglich?

Ja

Bitte bedenken Sie, dass deutchsprachige Stadtführer schnell ausgebucht sind.

Dauer der Führung

Dauer der Führung

ca. 2,5 Stunden

Wir passen uns Ihren Wünschen an und können die Tour selbstverständlich ausbauen

Abholung im Hotel möglich

Abholung im Hotel möglich

Ja

Nennen Sie uns Ihr Hotel und wir organisieren den Transfer oder die direkte Abholung vom Hotel durch unseren Stadtführer.

Preis

Preis

1-25 Personen 180,00 Euro

Am Samstag, Sonntag und Feiertagen beträgt der Preis bei 1-25 Personen: 220,00 Euro

Sind die Monumente über uns buchbar

Sind die Monumente über uns buchbar

Ja

Wir reservieren auf Wunsch die Mezquita, Torre de Calahorra und den Alcázar de los Reyes Cristianos

Interessante Informationen

Interessante Informationen

Die Stadtführung ist fußläufig und benötigt keinen Transport. Alle Monumente und Sehenswürdigkeiten liegen nahe beisammen.

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