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Rundreise Katalonien, Andorra und Nordspanien

12 Tage 

Der vielfältige Norden der Iberischen Halbinsel ist geprägt von den vielen verschiedenen Kulturen, die sich hier im Laufe der Jahrtausende niedergelassen haben. Hier findet man hervorragende Beispiele der Megalithkultur, Spuren der Griechen, der Römer, aber auch der Araber, Juden und Christen. Auch die Landschaft ist äusserst beeindruckend, was man bei einer Besichtigung der Natur- und Nationalparks feststellen wird.

Die lebhafte Metropole Barcelona besticht durch ihre Gebäude des spanischen Jugendstils Modernisme – bewundern Sie die prächtigen Gebäude von Antoni Gaudí und Lluis Domènech i Montaner. Aber auch die Altstadt ist ein ganz besonderer Höhepunkt und viele Museen der Stadt bieten ein grosses kulturelles Angebot.

Bewundern Sie die alten Kulturen in den Städten Rosas, Ampurias, Gerona und Tarragona, besichtigen Sie die vielen romanischen Kirchen, die Kleinode der spanischen Architektur sind. Wandeln Sie auf den Spuren des exentrischen Genies und Künstlers Salvador Dalí in Figueras und Cadaques, wandern Sie durch das Hochgebirge Cadí-Moixeró oder das Karstgebirge Parque Natural Sierra y los Cañones de Guara und bestaunen Sie die Vulkanformationen im Naturpark  La Garrotxa und in Castelfullit de la Roca.

Nützen Sie in Andorra, dem kleinen Staat in den Pyrenäen, zum Bummeln und Shoppen,  handelt es sich doch hierbei um ein zollfreies Gebiet.

Diese Region bietet für alle Besucher etwas.

12 Tage / 11 Nächte
1

Tag Ankunft in Barcelona

Je nach Ankunftszeit des Fluges Zeit für eigene Erkundigungen in Barcelona. 1 Übernachtung in Barcelona.
2

Tag Gerona (katalonisch: Girona)

Der heutige Tag ist der wunderschönen Altstadt – Barri Vell - Geronas gewidmet, die etwa 100 km von Barcelona entfernt am Fluss Oñar (katalonisch: Onyar) liegt, der hier in den Fluss Ter mündet. Gerona besitzt knapp 100.000 Einwohner. Viele Kulturen haben in dieser Stadt ihre Spuren hinterlassen, angefangen von den Römern, über Araber, Juden und Christen. Seit der Antike war die Stadt 34 Mal in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, was ihr den Beinamen „Stadt der Belagerungen“ einbrachte. Auf einem Spaziergang durch die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen ist die Besuch des ehemaligen Judenviertels (El Call Jueu) ein Muss, ebenso wie die beeindruckende gotische Kathedrale Santa María, zu der eine imposante Freitreppe hinaufführt und zu deren Seiten man Paläste der Gotik und Renaissance findet. In dieser Kathedrale wird ein wertvolles Kleinod aufbewahrt, der Schöpfungsteppich aus dem 11. Jh. mit liebevoll ausgeführten Stickereien der Schöpfungsgeschichte. Auch eine Handschrift der Apokalypse aus dem 10. Jh. gehört zu den absoluten Besonderheiten der Kathedrale. Im angrenzenden romanischen Kreuzgang sind die Kapitelle besonders sehenswert. In Konkurrenz zur Kathedrale stand die romanisch-gotische Kirche Sant Feliù, die über dem Märtyrergrab des Heiligen Felix erbaut wurde. In ihrem Inneren sind unter anderem frühchristliche Sarkophage zu bewundern. Auch die Arabischen Bäder aus dem 12. Jh. sind eine Besichtigung wert. Diese romanische Badeanlage, die nach den Vorbildern von muslimischen Bädern gebaut wurde, besitzt eine beeindruckende Laterne ebenso wie schön gearbeitete Kapitelle mit Natur- und Tierszenen; diese Badeanlage wurde für die christlichen Bewohner der Stadt errichtet. Bis ins 14. Jh. wurde sie genützt, in späterer Zeit ging sie in den Besitz der Kapuziner über, die hier ihre Küche und Waschhaus einrichteten. Nach knapp einer Stunde erreicht man Figueras, ein kleines Städtchen mit 46.000 Einwohnern. 2 Übernachtungen in Figueras.
3

Tag Figueras – Cadaques – Rosas –Ampurias

Der Tag heute ist dem exzentrischen Genie und surrealistischen Maler Salvador Dalí und seiner Muse Gala gewidmet. Die Stadt Figueras, in der Dalí 1904 geboren wurde, ist weltweit bekannt, ist sie doch Sitz des von Dalí zum Museum umgebauten Stadttheaters. Nachdem das Theater im spanischen Bürgerkrieg zerstört wurde, beschlossen der Bürgermeister des Ortes und Dalí es wieder als Museum aufzubauen. Dalí hatte ein besonderes Verhältnis zu diesem Gebäude, nachdem er hier zum ersten Mal seine Bilder ausstellte. Dalí hinterliess in seinem Testament eine grosse Anzahl seiner Werke dem spanischen Staat, die hier ihre Ausstellung fanden. Der Künstler selbst liegt in der Krypta des Museums begraben. Neben dem Museum befindet sich ein klassizistischer Turm, die sogenannte Torre Galatea, in dem Dalí in seinen letzten Jahren lebte. Ausserdem findet man in Figueras noch eine interessante pentagonale Burganlage aus dem 18. Jh., das Castillo de San Fernando (Castell de Sant Ferrán), die wegen ihrer Grösse als die grösste Festung Europas gilt; auch die gotische Kirche San Pedro, in der Dalí getauft wurde, ist eine Besichtigung wert. Weiter geht es in das malerische Fischerdörfchen Cadaques an der Costa Brava. Hier verbrachte die Familie Dalís ihre Sommermonate. In dieser wunderschönen Landschaft liess sich Dali in Port Lligat an einer Bucht des Kaps Cap de Creus nieder, wo er – von der Aussenwelt fast gänzlich abgeschnitten - ungestört malen konnte. Sein Haus wurde nach seinem Tod 1989 zur Casa-Museu Salvador Dalí umgewandelt. Es lohnt sich auch der Besuch des kleinen Kirchleins Santa María mit seinem beeindruckenden Barockretabel. Bevor es wieder zurück nach Figueras geht, sollte man einen Stopp in dem kleinen Ort Rosas (katalanisch: Roses) einlegen. Dieses Gebiet wurde schon sehr früh besiedelt und im Parc Megalític de Roses befinden sich beeindruckende Dolmengräber und Menhire. Die Festung der Stadt – Ciutadella de Roses – mitten im Zentrum der Stadt gelegen, wurde aufgrund der vielen Piratenangriffe von Kaiser Karl V. in Auftrag gegeben und später mit der Burg Castell de la Trinitat erweitert, was zeigt, welch bedeutender strategischer Punkt die Stadt war. Sie waren Schauplätze blutiger Auseinandersetzungen mit Franzosen und Österreichern. Innerhalb der Ciutadella de Roses wurde eine hellenistische Siedlung gefunden, ebenso wie ein römische Stadtviertel; hier liegen auch die Reste der alten Benediktinerabtei Santa María de Roses aus dem 11. Jh. Auch Ampurias (katalonisch: Empúries) ist eine Besichtigung wert. Die alte griechische Kolonie geht auf eine um 600 v. Chr. entstandene Handelssiedlung zurück. Ein archäologischer Park zeigt die Reste dieser Stadt, die noch erahnen lassen, wie gross und schön sie gewesen sein muss. Fussbodenmosaike, Statuen , ein Asklepios- und ein Zeus-Serapistempel sind wundervolle Beispiele dieser reichen Kultur. Ab dem 2. Jh. entstand neben dieser griechischen Kolonie eine römische Stadt mit Forum, Tempeln und einem Amphitheater.
4

Tag Besalú – Castellfullit de la Roca - Vich – Ripoll – La Seu d’Urgell

Nach knapp einer halben Stunde erreicht man Besalú, ein kleines, hübsches Städtchen am Fluss Fluvià mit 2.500 Einwohnern. Überragt wird der Ort von einer Burganlage, die schon im 10. Jh. erwähnt wurde. Besalú ist einer der besterhaltensten mittelalterlichen Städte Kataloniens; sehenswert sind hier die Kirchen Sant Vicenç aus dem 10. Jh., Sant Pere de Basalú und die Kirche des Hospital de Sant Julià, beide aus dem 12. Jh. stammend. In der Synagoge befindet sich eine Mikwe, die das einzige noch erhaltene jüdische Bad der Iberischen Halbinsel ist. Beeindruckend ist auch die in einem flachen Winkel geknickte Brücke aus dem 14. Jh., die eine stattliche Länge von 105 m aufweist. Auf dem Weg nach Vich durchquert man den Naturschutzpark Parc Natural de la Zona Volcánica de la Garrotxa (Vulkane der Garrotxa), der einer der bedeutendsten europäischen Vulkangebiete darstellt. In diesem Park gibt es mehr als 40 Vulkane und über 20 Lavaflüsse. Die Vulkane sind nicht erloschen, aber seit etwa 10.000 Jahren inaktiv. Es bietet sich ein Halt in dem 1000-Seelen-Dorf Castellfullit de la Roca an, das auf einem 50 m hohen Basaltfelsen liegt. Seine Häuser wurden überwiegend aus Vulkangestein der Umgebung erbaut. Ein Mirador am Ende des Dorfes bietet einen guten Ausblick auf die vulkanischen Felsformationen der Garrotxa. Eine Stunde von Besalú entfernt liegt die geschichtsträchtige Kleinstadt Vich (katalonisch: Vic) mit 45.000 Einwohnern. Im 9. Jh. wurde Vich zu einem bedeutenden Handels- und Kulturzentrum, was die Stadt heute noch prägt. Die Altstadt wird von einer Stadtmauer umgeben; im Inneren befinden sich die sehenswerte Plaça Major mit dem Rathaus aus dem 14. Jh., aus der Barockzeit stammt der Uhrturm. Viele der Häuser, die den Platz umgeben, entstanden im Mittelalter, wurden aber immer wieder verändert, was aber der Einheit des Platzes keinen Abbruch tut – er gehört zu den schönsten Platzanlagen Kataloniens. Sehenswert ist vor allem die Kathedrale San Pedro aus dem 11. Jh. mit ihrem freistehenden Glockenturm und ihrer Krypta. Aus gotischer Zeit stammt der Kreuzgang mit seinen schönen Masswerkfenstern. Im Inneren wurde in der ersten Hälfte des 20. Jh. ein beeindruckender Freskenzyklus mit der Erlösungsgeschichte gemalt. Eine weitere Sehenswürdigkeit inVich ist der römische Podiumstempel aus dem 2. Jh. Nach einer halben Stunde erreicht man die Kleinstadt Ripoll. Die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist die ehemalige Benediktiner-Abtei Santa Maria aus dem 9. Jh., die die Neubesiedelung der von den Arabern zurückeroberten Region einleitete. Dieses Kloster war bekannt für seine Handschriften, die hier gefertigt wurden. Der Eingang zum Kloster führt durch einen sehenswerten Portikus aus dem 12. Jh., der zu Recht als „Bibel aus Stein“ bezeichnet wird. Mit Ripoll begann die Romanik in Spanien. Weiter geht es durch eine wunderschöne Landschaft nach La Seu d’Urgell, das man nach knapp 2 Stunden erreicht. 1 Übernachtung in La Seu d’Urgell.
5

Tag Seu d’Urgell – Dörfer Andorras – Andorra La Vella

Seo de Urgel (katalonisch: La Seu d’Urgell) ist eine Kleinstadt mit etwa 12.000 Einwohnern, durch die der Fluss Segre fliesst. Seu bedeutet soviel wie Bischofssitz und es waren die Bischöfe, die dieser Stadt zu Macht und Ansehen verhalfen. Die äusserst sehenswerte Kathedrale Santa María aus dem 12. Jh. wurde wegen kriegerischer Tätigkeiten in der Stadt zur Festung ausgebaut, in der die Stadtbewohner Zuflucht suchen konnten. Die Kathedrale besitzt fünf Portale, die reich verziert sind. Der Glockenturm wurde mit zwei verschiedenfarbigen Steinen in rot und grau errichtet. Im Inneren des Gotteshauses befindet sich eine achtteilige Rosette, die das älteste Glasfenster ist. Von der Ausstattung des Innenraums sticht die polychromierte romanische Skulptur der Schutzpatronin des Ortes aus dem 13. Jh. hervor. Im Kreuzgang findet man grosse Kapitelle aus grauem Granit, mit Darstellungen von Pflanzen und Tieren und etwas derbe, menschliche Figuren; biblischen Motive oder historische Darstellungen wurden seltsamerweise nicht dargestellt. Vom Kreuzgang erreicht man das Diözesanmuseum mit beeindruckenden romanischen Fresken und Skulpturen, aber auch hervorragende Werke der Goldschmiedkunst und gotische Tafel- und Buchmalereien sind hier ausgestellt. Nach 10 km erreicht man den Zwergstaat in den Pyrenäen – Andorra. Zwischen Spanien und Frankreich gelegen hat er den Ruf einer exzellenten, zollfreien Einkaufsmeile. Dabei hat das Land noch viel mehr zu bieten. Eine wunderschöne historische Architektur zum Beispiel, findet sich hier doch ein grosser Schatz romanischer Bauwerke. Bevor man die Hauptstadt Andorras Andorra La Vella erreicht, lohnt es sich mehrere Abstecher zu den wunderschönen alten romanischen Kirchen zu machen, die Andorra aufzuweisen hat. In der 1.500 m hohen gelegenen Gemeinde Engolasters befindet sich die Kirche San Miguel (katalonisch: Sant Miquel d’Engolasters) mit ihrem überdimensionalen Glockenturm aus der ersten Hälfte des 12. Jh., deren Ursprung präromanisch ist. In der Apsis wurden Kopien der romanischen Wandmalereien angebracht, deren Originale sich heute in Barcelona im Nationalmuseum für Kunst Kataloniens befinden. Weiter geht es nach Pal, das noch seine ursprünglichen Feldsteinfassaden präsentiert. Hier ist die romanische Kirche San Climent aus dem 11. Jh. sehenswert, die einen rechteckigen masswerkverzierten Glockenturm besitzt. Auch die Kirche Santa Coloma im gleichnamigen Ort ist ein Kleinod, ist sie doch eine der ältesten Kirchen Andorras. Sie wurde im 11. Jh. im präromanischen Stil errichtet, hatte aber mehere Veränderungen erfahren. Besonders beeindruckend ihr runder Glockenturm. Bei der Ortschaft San Julián de Loria findet man die Brücke La Margineda, die über den Valira-Fluss gebaut wurde und die als die grösste mittelalterliche Brücke Andorras gilt. Die Hauptstadt Andorras – Andorra la Vella „Alt-Andorra“ - ist mit ihren knapp 23.000 Einwohnern die grösste Stadt des Zwergstaates. Seit dem 13. Jh. wurden ihr besondere Rechte zugesprochen, weswegen sie Hauptstadt wurde. Einige wenige Strassen und Gebäude in der Altstadt stammen noch aus dieser Zeit. Eines der schönsten Gebäude ist sicherlich die Casa de la Vall aus dem 16. Jh. mit ihrer Fassade, die aus unverputzten Bruchsteinen gebaut wurde; heute das Parlament Andorras, tagte hier früher der Consell General de les Valls (Rat der Täler). Neben einer Kapelle und Küche gibt es auch Schlafsäle, da es früher üblich war, dass die Generalräte bis zur Beschlussfindung im Haus verweilen mussten. Auch die ursprünglich romanische Kirche San Estaban aus dem 12. Jh, mit ihrem schönen noch erhaltenen Steinturm, ist eine Besichtigung wert. Trotz der vielen Veränderungen, die sie über die Jahrhunderten hinweg erfahren hat, besitzt sie die grösste romanische halbrunde Apsis Andorras.  1 Übernachtung in Andorra La Vella.
6

Tag Naturpark Cadí-Moixero

Heute kommen Wanderer und Naturliebhaber im Naturpark „ Parc Natural del Cadí-Moixeró“ auf ihre Kosten. Ein großes Netz an Wanderwegen führt Sie zu den schönsten Stellen des Parkes. Er hat eine Fläche von 41.060 Hektar. Es handelt sich um ein Hochgebirge, dessen höchster Berg Vulturó 2.649 m misst. Weiterfahrt nach Alquézar. Alquézar ist ein malerisches Dorf mit etwa 300 Einwohnern, das am Fluss Vero liegt. Im 9. Jh. wurde hier auf der Anhöhe eine Festung gebaut, die im Zuge der christlichen Rückeroberung zerstört wurde. Alquézar besticht durch seine engen Gassen und Häusern aus Naturstein, die dem Ort einen ganz besonderen Reiz verleihen. An der Stelle der ehemaligen maurischen Burg erhebt sich heute die Kirche Santa María la Mayor, die ab dem 11. Jh. immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Die heutige Kirche – ein Resultat aus dem 16. Jh. – besticht durch ihr hohes Rippengewölbe und ein barockes Altarretabel. Im gotischen Kreuzgang findet man noch wunderschöne romanische Kapitelle und Fresken mit Szenen aus dem Neuen Testament aus dem 15. und 16. Jh. 2 Übernachtungen in Alquézar
7

Tag Naturpark „Parque Natural Sierra y los Cañones de Guara” - Huesca

Der heutige Vormittag ist dem Naturpark „Parque Natural Sierra y los Cañones de Guara“ gewidmet. Er erstreckt sich über eine Fläche von knapp 47.500 ha und sein höchster Gipfel ist der Tozal de Guara mit 2.077 m. Es handelt sich um ein Karstgebirge mit vielen Höhlen, Schluchten und unterirdischen Galerien. Hier finden viele Greifvögel ihr Zuhause, wie unter anderem der Steinadler, Gänse- und Bartgeier. Auch hier sind viele Wanderwege angelegt, die dem Naturliebhaber das Herz höher schlagen lassen. Am Nachmittag steht Huesca auf dem Programm. Huesca befindet sich in der autonomen Region Aragonien, liegt am Fluss Isuela und zählt etwa 52.500 Einwohner. Besonders sehenswert ist ihre gotische Kathedrale Catedral de la Transfiguración del Señor, auch als Kathedrale Santa María bekannt, aus dem 13. Jh., mit ihrem hervorragend ausgearbeiteten Skulpturenportal; in ihrem Inneren ist ein wunderschönes und seltenes Altarretabel in Form eines Triptychons aus Alabaster zu sehen. Auch die Kirche San Pedro el Viejo, ursprünglich als Benediktinerklosterkirche errichtet, darf man nicht verpassen: sie besitzt einen Kreuzgang aus dem 12. Jh. mit hervorragend gearbeiteten romanischen Kapitellen, von denen noch 18 Original sind; des weiteren verfügt sie über beeindruckende Wandmalereien aus dem 13. Jh. Sie besitzt einen ungewöhnlichen sechseckigen Glockenturm. Das Kasino der Stadt ist im spanischen Jugendstil Modernisme errichtet.
8

Tag Lérida – Tarragona

Nur etwa 100 km sind es nach Lérida (katalonisch: Lleida). Die Stadt besitzt knapp 140.000 Einwohner und liegt am Fluss Segre. Sie war ein wichtiger Knotenpunkt zwischen der Iberischen Halbinsel und dem Süden Frankreichs. Besonders sehenswert sind die alte romanisch-gotische Kathedrale La Seu Vella aus dem 13. Jh. mit ihrem Kreuzgang, die die Silhouette der Stadt beherrscht. Vom achteckigen Glockenturm aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Sie befindet sich innerhalb einer Befestigungsanlage aus dem 18. Jh., die sie schützen sollte. Philipp V. hatte den gesamten Berg in den Spanischen Erbfolgekriegen eingenommen, ihn zu einer Festung ausbauen lassen und die Kathedrale als Kaserne benützt, weswegen die Inneneinrichtung zum Grossteil verloren ging. Einige Wandmalereien aber konnten sich erhalten. Auch sollte man einen Blick auf das gotische Rathaus – Paeria de Lleida – werfen, das ursprünglich aus dem 13. Jh. stammte, aber viele Veränderungen erfuhr. Das alte Hospital de Santa María ist ein weiteres schönes Beispiel der gotischen Zivilarchitektur. Seine Funktion war vor allem die Hilfe und - im Krankheitsfall - die Pflege der Armen, Pilger, Kranken, Waisenkinder und Behinderten. Als moderne Architektur sind das Kongresszentrum La Llotja und die Brücke Pon de Príncep de Viana hervorzuheben. Nur 100 km liegen zwischen Lérida und Tarragona. Die Schönheit Tarragonas und ihre ausserordentliche Lage sollen schon Jupiter zum Schwärmen veranlasst haben. Die Bedeutung der Stadt in der Römerzeit zeigt sich unter anderem auch darin, dass sie im 1. Jh. v. Chr. Hauptstadt der Provinz Hispania Citerior wurde. Das alte römische Tarraco ist heute eine Stadt mit etwa 132.000 Einwohnern. Spuren der Römer findet man hier überall, sei es das Theater, das Amphitheater mit einer Kapazität für 15.000 Personen, der Circus, das Forum Romanum , oder - etwas ausserhalb der Stadt - das Grabmonument Torre dels Escipions, der Triumphbogen Arc de Berà oder das Aquädukt de les Ferreres, besser als Brücke des Teufels – Pont de Diable - bekannt. Wegen ihrer Bedeutung wurde das gesamte archäologische Ensemble von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Viele freigelegte Abschnitte sind heute unter den modernen Gebäuden begehbar. Die Altstadt Tarragonas stimmt mit dem römischen Provinzialforum Tarracos überein und wird von einer römischen Mauer aus dem 3. Jh. v. Chr. umgeben. Bedeutende Ausgrabungsgegenstände, wie z.B. Mosaiken, befinden sich im überaus sehenswerten archäologischem Museum. Aber auch die romanisch-gotische Kathedrale Santa Tecla ist eine Besichtiung wert. Sie liegt auf dem höchsten Teil des Ortes, wo eventuell bereits ein römischer Tempel, eine westgotische Kathedrale und die arabische Hauptmoschee standen. Abgesehen von einem bedeutenden Skulpturenschmuck an den Portalen und im Kreuzgang verfügt sie über wunderschöne Glasfenster, die zum Teil noch aus dem 14. Jh. stammen. Auch das Alabasterretabel ist ein Kleinod der Kathedrale. Äusserst interessant auch ein Spaziergang an der Moll de Costa, dem alten Hafenbecken, mit seinen historischen Lagerhäusern. An der Rambla Nova findet man zahlreiche Bars und Restaurants, die zum Verweilen einladen, ebenso wie elegante Geschäfte. Das Ende der Rambla geht in eine Flaniermeile über, den sogenannten Balcón del Mediterráneo, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf das Mittelmeer hat. 2 Übernachtungen in Tarragona.
9

Tag Tortosa

Nur 90 km entfernt, am Ebro liegend, befindet sich die Kleinstadt Tortosa mit ihren 34.000 Einwohnern. Ihre historische Bedeutung verdankt Tortosa seiner Lage, als Knotenpunkt auf den Handelsrouten nach Valencia, Aragón und Barcelona. Hoch über der Stadt thront die alte Burganlage Castell de la Zuda aus dem 10. Jh. , die heute ein Parador ist; von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und das untere Ebrotal. Unterhalb der Burg befinden sich die königlichen Collegis Reials, die im 16. Jh. unter Kaiser Karl V. im Renaissancestil gebaut wurden. Das Colegio de San Jaime y San Matías wurde zur Unterweisung konvertierter Mauren errichtet, während das Colegio de San Jorge y Santo Domingo eine von Dominikanern geleitete theologische Hochschule war. Auch die gotische Kathedrale Santa María aus dem 14. Jh. ist ein Muss auf der Besichtigung. Sie besitzt einen wunderschönen Chorumgang mit Masswerkarbeiten; von der Innenausstattung ist vor allem das beeindruckende polychromierte Hauptretabel aus dem 14. Jh. und der Kreuzgang hervorzuheben. Nur wenige Meter von der Kathedrale entfernt liegt der Bischofspalast aus der gleichen Zeit. Er verfügt über einen stilvollen Innenhof, von dem eine Freitreppe in die oberen Stockwerke führt. Aus dem frühen 20. Jh. findet man schöne Beispiele der Zivilarchitektur wie die Casa Brunet im Eklektizismusstil, in dem heute die Industrie- und Handelskammer untergebracht ist, oder auch der Schlachthof im spanischen Jugendstil bzw. Neumudéjarstil, das heute ein Museum beherbergt. Auf dem Rückweg nach Tarragona ist die Besichtigung eines Weingutes und damit verbundene Weinprobe ein Muss.
10

Tag Montserrat – Barcelona

Nach 100 km erreicht man die Benediktinerabtei Montserrat, die eines der bedeutendsten spanischen Wallfahrtsziele ist. Sie liegt auf einem einzigartig geformten Felsen auf einer Höhe von 720 m. Noch heute leben in diesem Kloster Mönche. Der Kult um diese Marienfigur begann im 9. Jh. als Hirtenjungen diese Skulptur in einer Höhle fanden - wenn auch die heutige romanische, dunkle Marienstatue „Nuestra Señora de Montserrat“ aus dem 12. Jh. stammt; im Volksmund wird sie liebevoll als La Moreneta - Die Dunkle bezeichnet. Sie ist die Schutzpatronin Kataloniens. Das spätmittelalterliche Kloster wurde durch Truppen Napoleons zerstört und 1835 im Zuge der Säkularisation enteignet. Knapp 10 Jahre später jedoch begann ein neues monastisches Leben in den Klostermauern und die Kirche wurde mit neuromanischen und neugotischesn Stilelementen wieder aufgebaut. Das Kloster gilt als Hort des katalanischen Nationalismus und der katalanischen Kultur. Das Museum entält neben kostbaren liturgischen Gegenständen bedeutende Gemälde, unter anderem von El Greco, Caravaggio, Luca Giordano, Tiepolo, Monet, Degas, Picasso und Salvador Dalí. Die Bibliothek besitzt über 200.000 Handschriften und Drucke. Bekannt ist aber vor allem der Knabenchor der Schule der geistigen Musik (Escolania de Montserrat), der tagtäglich um 13 h ein Marien- und Loblied auf die Muttergottes von Montserrat singt. Dieser Knabenchor ist seit dem 15. Jh. überliefert. Nach einer Stunde erreicht man Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens mit ihren 1,6 Millionen Einwohnern, die auch als „Stadt der Wunder“ bezeichnet wird. Als Annäherung an diese wunderschöne Metropole ist eine Stadtrundfahrt mit ersten Besichtigungen angesagt, um einen Eindruck der Stadt zu bekommen. Vorbei geht es am Montjuïc, dem Naherholungsgebiet der Stadt, über den Passeig de Colom mit der bekannten Kolumbusstatue, am Hafenbecken mit seinem stattlichen Zollamt entlang, zum Stadtviertel Barceloneta mit dem Hausstrand Barcelonas - hier findet man die bekannte Fischskulptur von Frank Gehry. Weiter führt die Fahrt zum berühmten Park Güell, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf die Stadt gewinnt und wo man zum ersten Mal mit den weichen, runden und bunten architektonischen Linienführungen Antoní Gaudís konfrontiert wird. Weiter geht es zur Sagrada Familia, dem vielleicht bekanntesten Bauwerk Barcelonas, entlang des eleganten Boulevards Passeig de Gràcia, in dem sich die Casa Milà –despektierlich als Steinbruch bezeichnet - und die wunderschöne Casa Batlló befinden, drei Hauptwerke des berühmten Künstlers des spanischen Jugendstils „Modernisme“. Auch das Palau de la Múscia Catalana mit seinen bunten, extravaganten Formen vom modernistischen Architekten Lluís Domènech i Montaner entworden, ist eine architektonische Besonderheit, die man nicht verpassen darf. All diese Bauwerke wurden von der UNESCO auf die Liste der zu erhaltenden Kulturgüter aufgenommen. 2 Übernachtungen in Bacelona.
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Tag Barcelona

Heute steht die Altstadt Barcelonas - das Barri Gòtic - mit seinen engen, verwinkelten Gassen auf dem Programm. Hier befindet sich die gotische Kathedrale aus dem 14. Jh. mit ihrem bemerkenswerten Kreuzgang und ihren ungewöhnlichen Bewohnern – den Gänsen, die mit ihrem lautstarken Geschrei die Kathedrale bewachen: hervorzuheben sind die wunderschönen Glasfenster aus dem 15. Jh. Auch die gotische Kirche Santa María del Mar ist ein Muss auf der Besichtigung – sie ist neben der Kathedrale das wichtigste Gotteshaus der Altstadt, ebanfalls aus dem 14. Jh. besticht sie durch ihre Schlichtheit im Inneren. Die Plaça del Rei gehört zu den schönsten Platzanlagen der Altstadt mit beeindruckenden mittelalterlichen Gebäuden und Palästen, die den Platz umgeben. Auch sollte man einen Blick auf das Palau de la Generalitat aus dem 16. Jh. werfen, in dem die Regierung der autonomen Region Katalonien tagt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: es fällt schwer, sich zwischen den vielen Sehenswürdigkeiten zu entscheiden. Es empfiehlt sich ein Spaziergang auf den berühmten Ramblas mit einem Besuch der Markthalle Boqueria, das Picasso-Museum, die Fundació Joan Miró oder das Museu d’Art de Catalunya mit seinen vielen romanischen Kirchenfresken. Auch das Schifffahrtsmuseum Museu Maritim ist beeindruckend, es ist in den alten Schiffswerften des 14. Jh. untergebracht. Wer Gaudí-Fan ist, sollte sich die Casa Batlló anschauen oder zumindest den Palau Güell in einer der Seitenstrassen der Ramblas aufsuchen. Fast eine historische Einrichtung ist die Bar Els 4 Gats, die der beliebteste Künstlertreff Barcelonas um die Jahrhunderwende des 19./20. Jh. war. Hier stellte Picasso zum ersten Mal seine Bilder aus. Man kann aber auch einfach nur die Seele baumeln lassen in einer der vielen Bars an der Plaça Reial in der Altstadt, am Strand oder im Parc de la Ciutadella.
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Tag Aeropuerto Barcelona

Heute heisst es Abschied nehmen - viel zu kurz war die Zeit für diesen so kulturreichen Landstrich Spaniens

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