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Standortreise Andalusien

8 Tage 

Die autonome Region Andalusien zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle, exotische Architektur aus, die von einer fast 800jährigen Herrschaft des Islams geprägt und einzigartig in Europa ist.

Ihr Standorthotel befindet sich im Zentrum Andalusiens, von dem aus alle wichtigen Orte leicht zu erreichen sind.

Bewundern Sie die grossen Sehenswürdigkeiten der Region, die Alhambra Granadas und die Moschee-Kathedrale Cordobas. Staunen Sie über die Grösse der Kathedrale von Sevilla und die christliche Königsresidenz „Reales Alcázares“. Lassen Sie sich vom quirligen Treiben der Hafenstadt Málaga mitreissen, die sich wie keine andere Stadt Andalusiens in den letzten Jahren verändert hat. Bestaunen Sie die besondere Lage der Kleinstadt Ronda, die von einer wunderschönen Natur umgeben ist.

  • Destination

  • Included

    Fly & Drive
    Incentivos
    Tour Gastronomico
    Viajes Culturales
  • Not Included

    Viajes de un día
    Viajes para grupos
1

Tag Ankunft Málaga

Individuelle Anreise. Weiterfahrt nach Antequera. Antequera liegt im Zentrum Andalusiens und ist deswegen für eine Standortreise der geeignete Übernachtungsort. Die Stadt liegt 577 Meter über dem Meeresspiegel und zählt ca. 45 000 Einwohner. Von Málaga aus erreichen Sie Antequera in etwa 35 Minuten über die Autobahn (ca. 50 km). Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. besiedelten die Iberer die Region. Bekannt wurde der Ort aber in erster Linie unter der Herrschaft der Römer, die Antequera zu einem bedeutsamen Handelsplatz aufbauten. Insbesondere der Olivenanbau spielte eine wichtige Rolle. Mehr als 50 verschiedene Sehenswürdigkeiten befinden sich im Ortskern und machen Antequera zur Stadt mit den meisten historischen Bauwerken  Andalusiens. 75 Prozent des kunsthistorischen Erbguts der Provinz Málaga ist hier beheimatet. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sollte man sich auf jeden Fall die Verteidigunsanlage Alcazaba ansehen, die auf einem Hügel liegt und das wichtigste Bauwerk der muslimischen Zeit darstellt. Auch die Hauptkirche Santa María la Mayor, die in der ersten Hälfte des 16. Jh. im Renaissancestil gebaut wurde, ist eine der grossen Sehenswürdigkeiten der Stadt. 7 Übernachtungen in Antequera
2

Tag Córdoba

Nur 115 km von Antequera entfernt befindet sich die Stadt Córdoba. Mit ca. 320 000 Einwohnern ist Córdoba die viertgrößte Stadt Andalusiens. Dank seiner strategischen Lage hat Córdoba in Andalusien schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Einer der wichtigsten Gründe ist die Lage im Becken des Guadalquivir, der in der Vergangenheit bis zum Atlantischen Ozean beschiffbar war. Dieser kam einer heutigen Schnellstraße nahe und war Zugangsweg für viele Völker. Die erste nennenswerte Siedlung in der Region wurde von den Phöniziern gegründet. Bereits 206 v. Chr. von den Römern besetzt, wurde Córdoba 169 v. Chr. zur Stadt erhoben und zum wichtigsten Ort in Südspanien. Hauptsehenswürdigkeit ist die atemberaubende “Moschee-Kathedrale“ mit ihrer einzigartigen Architektur. In unmittelbarer Nähe der Mezquita finden wir den alten jüdischen Stadtteil mit seiner Synagoge aus dem Jahre 1314. Bereits seit dem 3. Jahrhundert siedelten jüdische Familien in Córdoba. Zu Zeiten des Kalifen Al-Hakam II. ab dem 10. Jh. nahmen sie eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt ein. Das jüdische Viertel lag in direkter Nachbarschaft zum Machtzentrum der arabischen Herrscher, was von der bedeutenden Rolle im Verwaltungs- und Handelswesen zeugt. Nur 2 Minuten entfernt treffen wir auf den Alcázar de los Reyes Cristiano. Nennenswert sind die schönen Gärten und die archäologischen Fundstücke, unter denen ein römischer Sarkophag hervorzuheben ist. Einen Steinwurf weiter kommen wir zum Puente Romano. Die Brücke war über 2000 Jahre die einzige in Córdoba. Auf der Südseite der Brücke stoßen wir auf die Torre de la Calahorra. Dieser Bau aus islamischer Zeit diente als Festung zur Verteidigung Córdobas. Heute befindet sich dort eines der interessantesten Museen der Stadt. Hinzu kommen noch viele weitere Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt. Rückfahart nach Antequera.
3

Tag Granada

Nur 100 km von Antequera entfernt befindet sich die lebhafte Universitätstadt Granada. Am Fuße der Sierra Nevada gelegen bietet die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ein imposantes Panorama. Von den ca. 250 000 Einwohnern sind ungefähr 55 000 Studenten, die auch das Ambiente der Stadt prägen. Mit einer Ausdehnung von nur 88 km² ist der Ort überschaubar. Alle Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtkern, so dass man hier ohne Auto gut zurecht kommt. Granada ist eine relativ junge Stadt und wurde erstmals anno 500 v Chr. erwähnt. Nach dem Verfall des Römischen Reiches und einer kurzen Periode der Westgoten kamen im Jahre 711 die Mauren. Keine andere Stadt Spaniens war so lange von den Mauren beherrscht wie Granada. Fast 800 Jahre sollte die Vorherrschaft der Mauren anhalten. Darum wundert es auch nicht, dass man hier noch heute viele maurische Spuren findet. Nicht nur die Alhambra oder der Albaicín sind Zeichen der langen Herrschaft der Mauren. Sie finden fast überall in den Straßen den Einfluss der afrikanischen Vorfahren. In Granada wurde die Rückeroberung der „katholischen Könige“ abgeschlossen. 1492 zog das spanische Königspaar durch das Stadttor ein. Die sterblichen Überreste des Paares befinden sich in der Capilla Real. Besonders sehenswert in Granada ist die Alhambra, bis heute eines der bedeutendsten und beeindruckendsten Bauwerke Spaniens. Die Grablege der Katholischen Könige Capilla Real und die Kathedrale von Granada, die als Grabkirche für alle spanischen Könige gebaut wurden, sind weitere Highlights der Stadtbesichtigung. Der malerische, maurische Stadtteil Albaicín - gegenüber der Alhambra gelegen - bietet wunderschöne Aussichtspunkte auf die Stadt und das umliegende Land. Insbesondere der Blick auf die Sierra Nevada mit dem höchsten Berg des spanischen Festlandes ist atemberaubend. Viele Bars sorgen für das körperliche Wohl: hier findet man die berühmten Tapas und eine Auswahl an granadinischen Rotweinen.
4

Tag Sevilla

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und liegt 130 km von Antequera entfernt. Sie ist mit ca. 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens. Mit einer Ausdehnung von mehr als 140 km² ist Sevilla zwar groß, aber auch hier finden sich alle Sehenswürdigkeiten nahe beieinander, so dass man gut ohne Auto zurecht kommt. Spätestens nach Kolumbus’ Landung in Amerika ist Sevilla aufgeblüht. Als Hauptumschlagplatz für den Seehandel mit der Neuen Welt und mit dem Tabakmonopol kam der Reichtum in die Stadt. In Sevilla war auch das spanische Verwaltungszentrum für amerikanische Angelegenheiten angesiedelt. Das alles erklärt die vielen alten Adelspaläste, die man überall bewundern kann. An Sehenswürdigkeiten mangelt es auf keinen Fall. Den Anfang macht die Kathedrale. Sie ist nicht nur die größte Spaniens und die drittgrößte der Welt, sondern auch eines der schönsten Gotteshäuser. Die Bauarbeiten dauerten von 1401 bis 1519. Von der Giralda aus genießt man einen Panoramablick über die Stadt. Der angrenzende Alcázar wurde ab 1362 erbaut und ist das besterhaltenste Beispiel für die Mudéjar-Architektur unter den Christen. Über die Jahre hinweg wurde der Bau immer weitergeführt. So finden wir heute den Renaissancestil neben barocken Einflüssen. 1987 wurde der Alcázar zusammen mit der Kathedrale von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Altstadt Sevillas, das Barrio Santa Cruz, ist ein Muss der Besichtigung Sevillas. Neben dem Alcázar gelegen, weist das ehemalige Judenviertel eine Vielzahl an Palästen, Herrschaftshäusern und romantischen Plätzen auf. In unmittelbarer Nähe finden wir den Parque Maria Luisa. Der Park wurde erst 1914 dem Publikum zugänglich gemacht, denn vorher war er ein Privatpark. Die „grüne Seele“ von Sevilla erstreckt sich über 34 Hektar und hat mit der Plaza de Sevilla den schönsten Platz der Stadt.
5

Tag Ronda

Knapp 90 km liegt die Kleinstadt Ronda von Antequera entfernt. Verschiedene frühe Kulturen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Die erste Erwähnung in den Geschichtsbüchern erhielt der Ort im Jahre 132 v. Chr. Ronda wurde in der Folge des Zweiten Punischen Krieges gegründet und war Sitz des Militärordens des Scipio. Als Stützpunkt im Krieg gegen die Karthager diente die erbaute Festung als Ausgangspunkt für größere Feldzüge. Mit dem Zerfall des weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert und der Zerstörung der Stadt durch die Westgoten verlor der Ort bis zur Ankunft der Mauren im Jahre 713 an Bedeutung. Schließlich wurde die Stadt vom maurischen Heer ohne kriegerische Auseinandersetzungen eingenommen und in Izn-Rand Onda umbenannt. Ronda wurde Bezirkshauptstadt, die stetig ausgebaut wurde, und war wie viele andere Orte zur damaligen Zeit ein kleiner Vielvölkerstaat. Ein Gemisch aus allen Kulturen dieser Zeit prägte das Stadtbild. Bemerkenswert ist die Politik, insbesondere von Umar Ibn-Hafsun: Während andere Stadtverwalter nicht zimperlich waren beim Durchsetzen ihrer Politik, war Ronda das Beispiel für gelungene Kompromisse und friedliches Nebeneinander. Nach langer Belagerung und nur durch die Einnahme der Wasserversorgung fiel Ronda im Jahre 1485 an Ferdinand. Dem christlichen Heer war klar gewesen, dass der Stadt mit kriegerischen Handlungen kaum beizukommen war. Auch wenn die Bevölkerung stark geschwächt war und sich ein Großteil der Truppen außerhalb von Ronda befand, so war eine Erstürmung kaum möglich. Nach der Eroberung wurde die Stadt nach christlichen Vorstellungen umgestaltet und ausgebaut. Im Jahre 1571 wurden die letzten Moriscos aus der Stadt vertrieben. Der umfangreiche Umbau des Ortes und ein schweres Erdbeben im Jahre 1580 tragen dazu bei, dass wir heute relativ wenige maurische Einflüsse in der Stadt finden. Bis zum Jahre 1810 war das Leben in Ronda von einer langen friedlichen Periode gekennzeichnet. Erst mit dem Einmarsch der Truppen Napoleons sollte sich dieses ändern. Ein weiteres wichtiges Datum ist der 17. September 1936. Die Truppen von Franco brachten Ronda unter ihre Gewalt und ließen hunderte Republikaner hinrichten. Heute gilt die Stadt als einer der schönsten Orte Andalusiens und ist vor allem bekannt für seine spektakuläre Lage. Mit ca. 35 000 Einwohner ist Ronda überschaubar, sodass man an einem Tag alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe besuchen kann. Nicht verpassen sollte man die arabischen Bäder aus dem 13. und 14. Jahrhundert, den Palacio Mondragón mit seinen maurischen Mosaiken und Stuckarbeiten und die ehemalige Hauptmoschee und heutige Kirche Santa María la Mayor. Hier sind noch ein Minarett und eine Gebetsnische erhalten. Ebenfalls sehenswert ist das Rathaus und das Casa del Rey Moro mit seinen Gärten. Der Höhepunkt ist aber ohne Zweifel die Stierkampfarena. Diese gilt als geistige Heimat des Stierkampfes und zählt zu den ältesten Arenen in Spanien.
6

Tag Málaga

Nach Sevilla ist Málaga mit ca. 550 000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Andalusiens. Der Flughafen ist das internationale Eingangstor der Provinz und mit mehr als 12 Millionen Passagieren im Jahr auch einer der wichtigsten Flughäfen in Spanien. Málaga hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren extrem verändert. Eine umfassende Sanierungen des Stadtkerns, der Strandpromenade und des Hafens, ein umfangreiches kulturelles Angebot und nicht zuletzt das milde Klima machen Málaga zu einer attraktiven Metropole. Die Stadt hat eine interessante Geschichte, die man heute noch an vielen Orten entdecken kann. Im 8. Jahrhundert von Phöniziern als Handelsniederlassung gegründet und unter den Römern ausgebaut, erlangte Málaga im Anschluss unter den Mauren als Hafen und Handelsstadt großen Einfluss. Besonders sehenswert ist die Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert, die von den Mauren auf einer alten phönizischen Palastanlage errichtet wurde. Oberhalb der Alcazaba finden wir die Burganlage Gibralfaro. Alleine schon der Aussicht wegen lohnt sich der Besuch. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Picasso-Museum und das Museum Carmen Thyssen.
7

Tag El Torcal und die Domengräber bei Antequera

Etwas ausserhalb von Antequera gelegen befinden sich drei Domengräber, die Cueva de Menga, die Cueva de Viera und El Romeral, die das schönste Beispiel der Megalithkultur Andalusiens und um die 4000 Jahre alt sind. Wegen ihrer Bedeutung und ihrem ausserordentlich gutem Erhaltungszustand wurden sie 2016 von der Unesco auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Sie sind auf einen markanten, 880 m hohen Felsen ausgerichtet, die Peña de los Enamorados (Felsen der Veliebten), der an einen liegenden Kopf erinnert und schon zu damaliger Zeit eine wichtige Bedeutung gehabt haben muss. Ein weiteres interessantes Ausflugsziel bietet der El Torcal. Das ca. 1200 Hektar große Naturschutzgebiet befindet sich 15 Kilometer von Antequera entfernt. Die außergewöhnlichen Karstformationen machen das Gebirge zu einem der spektakulärsten Landschaftsgebiete Andalusiens mit kleinen Wanderwegen.
8

Tag

Nach einer erlebnisreichen und intensiven Woche heisst es Abshied nehmen von einem der schönsten Regionen Spaniens - Andalusien.

Tour Location