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Ein Jahr danach


gaeatravel - Februar 4, 2021 - 0 comments

Der Spanien Tourismus zieht Bilanz über das schlechteste Jahr seiner Geschichte. Geparkte Flugzeuge, Hotels ohne Touristen, Restaurants ohne Kunden, Busunternehmen ohne Fahrgäste, geschlossene Reisebüros, Reiseleiter ohne Arbeit. Das Jahr 2020 war eine Achterbahnfahrt für den Tourismus, die mit dem Ausbruch des Virus in China begann, gefolgt von einer Epidemie und führte damit zu einer beispiellosen Entscheidung: die Schließung des gesamten Luftraums und aller Hotelunterkünfte in Europa aufgrund der Unmöglichkeit, ein Virus zu kontrollieren, das täglich Tausende von Menschenleben forderte.

Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung der Unternehmen und die Zahlungsbilanz Spaniens waren brutal. Spanien wird das Jahr 2020 mit einer Zahl ausländischer Touristen abschließen, an die man sich seit den 70er Jahren nicht mehr erinnert hat, denn sie werden kaum 20 Millionen erreichen.
Weit entfernt von den 83,7 Millionen des Jahres 2019.

Das nationale Institut für Statistik (INE) veröffentlicht diesen Mittwoch die Zahlen ausländischer Touristen, und nach der Entwicklung bis November zu urteilen – da waren 18,3 Millionen Menschen eingereist – nicht über 20 Millionen liegen dürften.

Infolge dessen werden die Ausgaben von den 92.278 Millionen Euro, die ausländische Touristen 2019 in Spanien gelassen haben, auf etwa 19.000 Millionen im Jahr 2020 sinken.
Zum Rückgang der internationalen Touristen kommt noch der Rückgang der Inlandsreisen hinzu, die um mehr als 45 % zurückgegangen sind, und es bedeutet auch, dass das Gewicht des Tourismus am BIP, das 2019 bei 12,4 % lag, auf 4,3 % schrumpfen wird.

Liegen reservieren, unnötig

Der Herbst 2021 als große Hoffnung

Mit Ausnahme der drei Sommermonate blieb die große Mehrheit der Hotels, die sich in Feriengebieten befinden, neun Monate lang geschlossen. Es war zu schwierig, Kunden in einem Umfeld anzuziehen, in dem der Luftraum gesperrt war und die Flugverbindungen minimal waren.

Die in vielen Fällen kaum 50 % erreichte Auslastung, veranlasste viele Hotels wieder zu schließen oder erst gar nicht erst zu öffnen.

Die Bilanz des Sommers war sehr uneinheitlich nach Gebieten, mit einer Auslastung von unter 40 % in der überwiegenden Mehrheit und nur über 50 % in bestimmten Gebieten Andalusiens (Huelva und Cádiz) oder Asturien.

Auf der Suche nach dem Notausgang

Ein Beweis für diese Auswirkungen sind die hohen Verluste, die die beiden großen börsennotierten Hotelgesellschaften (Meliá und NH) angehäuft haben. Das von Gabriel Escarrer geführte Unternehmen verlor zwischen Januar und September 470 Millionen Euro im Fall von NH beliefen sich die Verluste auf 295 Millionen Euro.

Das Schlimmste ist, dass keiner vorhersagen kann, wann diese Situation enden wird. Eine von Cushman & Wakefield durchgeführte Umfrage unter 1000 Hoteliers zeigt, dass die überwiegende Mehrheit vorhersagt, dass das Umsatzniveau von 2019 erst 2022 wieder erreicht wird.

Die Erholung der städtischen Hotels wird aufgrund ihrer Abhängigkeit vom Auslands- und Geschäftstourismus langsamer verlaufen. Im Falle der Stadthotels wird nicht mit einer vollständigen Erholung vor 2023 gerechnet.

Die jüngste Bilanz des Arbeitgeberverbands Hostelería de España mit Prognosen zur Schließung in diesem Jahr zeigt in aller Härte die negativen Auswirkungen der Krise des Coronavirus. Der Umsatz des Gastgewerbes wird mit einem Rückgang von 50 % schließen, was einen Einschnitt von 67.000 Millionen Euro Umsatz bedeutet.

Bereits 1 Million Arbeitsplätze sind aufgrund der Pandemie verloren gegangen, aber die vielleicht beunruhigendste Zahl ist die der Unternehmen, denn die 315.000 aktiven Betriebe werden weiter fallen. Am Ende werden wohl mehr als 100.000 Betriebe Ihre Pforten schließen müssen.

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gaeatravel

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